Die etwas anderen Hundeseiten

http://die-mit-den-hunden-tanzt.hps4u.org

 


 

...dazu - ergänzend zum Rassen-Ausstellungswahn - wie man einen guten Taigan finden könnte...

 

Aus: Im Land der Jurten und Taigane von Katrin Hubert und Wolfgang Regar/UW November 2013

 

Zitat:

"Einer unserer wichtigsten Gesprächspartner an diesen Abenden war der Berufsjäger und Taiganzüchter Mars Kendirbaev. Er stammt aus einer uralten kirgisischen Jägerfamilie und sein Großvater war ein berühmter Taiganzücher.

Eines Abends fragten wir ihn, was er machen würde, wenn er genügend Geld für seine Taiganzucht zur Verfügung hätte.

Mit einem schwärmerischen Lächeln im Gesicht antwortete er:

'Ich würde mit die 12 besten Rüden kaufen und in eine Jurte sperren. Der Hund, der es schafft, durch den Tündük (die kreisförmige Öffnung in der Decke der ca. 2,5 Meter hohen Jurte) zu springen, den nehme ich dann für die Zucht, genauso wie es mein Großvater getan hat.'

...

Wollte er damit sagen, dass sich die Qualität des Zuchtrüden in erster Linie über seine Jagdleistung definiert und erst dann das Exterieur folgt?

...

Und wo bleibt dabei der rassetypische Kringel in der Rute und das eigenwillige Fell?

Sie gehören wohl höchstens  zum guten Taigan dazu, sind aber für einen Jäger nicht zwingend nötig. Was für eine symbolträchtige geheimnisvolle Antwort gab uns da dieser stolze Jäger!

Der Tündük, diese kreisförmige Öffnung in der Jurtenkuppel, ist für die Kirgisen das Symbol ihrer nomadischen Herkunft, auf die sie so stolz sind, dass der Tündük auch ihre Nationalflagge schmückt." Zitatende

 

 

 

 

 

...zu Sinn und Unsinn des (deutschen?) Ausstellungswesens... hier: Donaueschingen

Nun bin ich doch recht froh, nicht nach Donaueschingen gefahren zu sein!

Wahrscheinlich wäre ich dort... - - - geplatzt...

Soviel vorweg: Am derzeitigen Zuchtverbands- und Korruptionswesen werden Hunderassen nicht genesen.

Wenn eine Richterin sich anschickt, zum ersten Mal Taigane zu richten, dann sollte sie schon

wissen, dass ein relativ breiter Taiganschädel zum Standard gehört... ebenso wie die "Pavianstellung" der Vorderläufe.

Mehr noch: ICH würde von Richtern erwarten, dass sie wissen, WARUM die "Pavianstellung" beim Taigan vorhanden, wichtig und deshalb "Standard" ist...

Beschämend... dies und vieles andere!

Und ja, nochmals, auch wenn es Euch bei den Ohren raus kommt:

Ich bin heilfroh, dass der Hortaya nicht FCI-anerkannt ist.

Und gebe Gott, das möge so bleiben.

Als ich vor einigen Jahren über meinen Großen Polen recherchierte und auf vielen Windhundseiten unterwegs war, da begegneten mir "alte" Afghanen-Bilder.

Mein Entsetzen war groß. WAS ist aus einem Arbeitshund geworden?

Ein wandelnder Flokati... entschuldigt. Ich weiß ja nur zu gut, dass viele von Euch Afghanen haben und sie herzlich lieben... dennoch - mein Entsetzen bleibt.

Und meinem grundsätzlichen Bauchgefühl diesem Show-Tamtam gegenüber hat das Entsetzen noch eines drauf gesetzt.

Ich bin nur ein kleines Licht in der (Wind)Hunde-Welt... aber dieses Leben hat mir neben meinem alten Chart Polski Mann und der Mix-Akbashine noch zwei Vertreter urwüchsiger Rassen beschert... - etwas, was ich nie zu träumen gewagt hätte, als ich vor vielen Jahren mein Herz an die Windigen verlor.

Ich kann ihnen die Jagd hierzulande nicht bieten... aber ich bin täglich stundenlang im heimischen "Outback" unterwegs, wir sind "auf Arbeit" - und das auf unsere Weise... meine Hunde werden in ihrem Leben - das schwöre ich -

keine Schleifchen und Schleifen und Pokälchen und Pokale gewinnen müssen...

Sie "coursen" (ohja, das ist Schwerstarbeit auch für mich...) zwischen Maisfeldern und auf Wiesenwegen... und sie gewinnen alle Pokale, die mein Herz täglich zu vergeben hat.

Sie baden in Bächen oder im Main, nein, Tigon wird nicht gekämmt und gebürstet und gebadet und gefönt..., sie haben die Rennlizenz durch den Weinberg...

und vielleicht habe ich die beiden deshalb hier, mitten in Deutschland, damit mein Herz für die Ursprünglichkeit ihrer Rassen brennen kann und ihnen nicht so ein alberner Rasse-Firlefanz blühen muss.
Was immer ich nämlich dagegen tun kann, werde ich tun. Und ich hoffe, ich bin dabei nicht allein.

Mit Sorge beobachte ich seit Jahren, dass in der Chart Polski-Szene kaum noch Welpen an Menschen abgegeben werden, die einfach einen Chart haben möchten.

Nur DER Mensch ist ein guter Windhundmensch, der einen Hund hat um ihn korrekt zu stellen, den Hals ordentlich in die Höhe zu ziehen und dem Wohl und Wehe von Menschen ausliefert, deren Wissen um die Arbeitsleistung und die Geschichte der einzelnen Windhundrassen offenbar längst irgendwie durcheinander geraten ist?
Was kein Wunder wäre, bei der Vielzahl PIPs und PAPs und POPs und Zicks und Zacks... die man so abreis(s)t während des Jahres...

...looking for a loving show home?

All jenen, die sich künftig mit dem Richten des Taigan befassen sollen, wollen oder müssen, sei dringend empfohlen zumindest die Sonderausgabe UW (wie sonderbar, dass schon gedruckt wurde, was offenbar dann, wenn es zum Tragen kommen sollte, vergessen worden ist...) vom November 2013 zu lesen!

DANN könnte man sich einen "Standard" im Grunde schenken... zumindest aber weiß man dann, warum der Taigan so (verschieden) ist, wie er ist.

Mir wird es in diesem Leben leider nicht mehr vergönnt sein, nach Kirgistan zu reisen... oder die Steppenheimat des Hortaya zu besuchen.

Immerhin habe ich es nach Polen und in die Türkei geschafft...

Aber vielleicht kann so ein Richter ja mal drei, vier Veranstaltungen canceln und sich stattdessen auf die Spuren der Hunde begeben, die er "richtet" (was für ein Wort und was für eine Wortfamilie! Richten, richtig machen, reparieren, ganz machen, etwas Recht machen...).

Zuletzt muss - auch wenn ich böse Worte dafür ernten werde - ich muss noch etwas los werden:

Sehr oft haben wir hier die Rede davon geführt, dass - wer mit dem Jagdtrieb unserer Windhunde nicht klar käme, er eben keinen Windhund haben müsse...

Achtung Sarkasmus:
Wer unbedingt waschen, baden, fönen und kämmen will, soll entweder Frisör werden oder das mit Afghanen tun, mit ihnen ist ja leider schon passiert, was dem Taigan HOFFENTLICH  erspart bleibt.
Wen Troddeln und hier und da Fellklümpchen und Kletten im HUndefell stören, der soll sich keinen Taigan holen... 
Sorry, das musste raus... ich hoffe, keiner, meiner Afghanen und/oder Taigan  besitzenden fb-Freunde nimmt's mir allzu übel, wenn doch, dann lebe ich damit.

Ich wünsche Euch eine nachdenkliche Woche - ehe Ihr wieder Eure Gefährte sattelt und zur nächsten Schleifchen-Runde fahrt...

Bewahrt Euch Eure Eigenständigkeit, EUEREN gesunden Menschenverstand und lasst Euch nicht von diesem System mitreissen...

Ob es genügend Züchterinnen und Züchter gibt, die aufstehen - weiß ich nicht.

Aber normale Hundemenschen müssen ihren "besten Freund" nicht dekorieren und damit dem System und großen Futtermittelherstellern zuarbeiten.

 

 

 

 

... zu diesem Artikel:

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19131


1. Ein Rassehund aus dem TS... KANN für manchen Neuhundler schon eine schwere Prüfung werden...
Um mal beim Galgo zu bleiben: grade draussen wird ein Hundemensch schn
ell merken, wo die Crux liegt: wenn nämlich im "Galgo" Podenco eingezüchtet wurde...
Oder ein Rennen-erprobter Greyhound als Galgo vermittelt wird...
Tierheime sind oft ganz besondere Spezialisten:
die vermitteln gerne auch mal "einen Windhund"... ähm... jaaaa???
Und worauf genau kann/muss/soll der Mensch sich da nun einstellen?
Ausser darauf, dass er im Haus "lieb" ist und "kaum bemerkt wird"?
Funktioniert sicher gut, wenn ich einen weißen Schäfi haben will und der auch im TH wie ein weißer Schäferhund aussieht...
Von Rottweiler-Mixen, die zu Labrador-Mixen umdeklariert werden, rede ich nicht, Rassehund war ja das Stichwort...

2. ist eine gewisse Erfahrung nach jahrelanger (Mehr)Hundehaltung nicht abzustreiten.
Die bezieht sich dann womöglilch nicht nur auf alle Ebenen der Hundebegleitung, nein - dieser Erfahrungsschatz beinhaltet auch gute wie schlechte Erfahrungen bei Tierärzten, Züchtern und dem Tierschutz...

Ebenso kenne ich genügend Züchter, deren langjährige Erfahrung mit ihrer Hunderasse  sicher den einen oder anderen Tierarzt aufhorchen lassen kann!

Auch unter Tierärzten, wie unter Züchtern gibt es Fortbildungsmuffel und solche, die "es" jeweils "drauf" haben...


Es "läppert sich"...



3. ist die Schwierigkeit, sich mit eigenen Infos auszustatten die, dass man genau deshalb dann sehr mißtrauisch beäugt wird.

Andererseits möchte ich mir als Hundemensch wirklich nicht alles vom Tierarzt "servieren" lassen...  hinreichend schlechte Erfahrungen dazu, haben mich und viele andere Hundehalter dahin gehend belehrt, dass es so manches Mal Not tut, selber GUT (ich schreibe ausdrücklich GUT) informiert zu sein...

ansonsten wird bei so manchem TA geimpft und entwurmt und kastriert, was die Gebührenordnung her gibt!


Als ich mit der jungen Jule vor drei Jahren KEINE Kombi-Impfung wollte, sondern die Impfungen einzeln... ließ man mich sehr deutlich spüren, dass ich wohl in die Kategorie der Neunmalklugen gerechnet würde... - gut, wer ein dickes Fell hat (das braucht man als Hundemensch ohnehin... ich hab es nicht immer.... ), dem ist das wurscht, wer nicht - ist schnell verunsichert und läßt "sowas" vielleicht wider besseres Wissen für sein Tier ein nächstes Mal.

Was 4. nicht bedeutet, dass jedes "Lager" im Grunde aneinander lernen KÖNNTE... man immer mehr lernen würde und auch gerne lernen würde (sag ich mal so von mir ausgehend) WENN die jeweils andere Seite das, was schon an Wissen vorhanden ist, achtsam behandeln würde - und nicht jeder per se von sich glaubte, ER hätte alles Wissen bereits aus Töpfen geschöpft. Und das Gegenüber natürlich sowieso nicht...
Und bestimmtes Wissen lässt sich oft nicht "lernen" und anlesen...
da muss JEDER selber durch!


Keiner ist als Tierarzt, als Tierschützer, als Züchter oder Hundehalter auf die Welt gekommen... für alle gab es ein "erstes Mal" - - -
da sollte man öfter mal dran denken!

 

 

 

 

 

 

 

 

...ein weiteres Mal zur pauschalen Kastration und einem sich andeutenden Wechsel, diesmal nicht von mir:

 

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951

 

Dazu findet Ihr hier den 2. Teil:

 

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18956

 

sowie in der von mir sehr geschätzten Zeitschrift "hounds & people"

Gedanken aus juristischer Sicht

von Rechtsanwältin Susan Beaucamp

http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/recht-verordnungen/die-kastration-des-hundes-%E2%80%93-eine-juristische-betrachtung/

Meiner Meinung nach ist es demnach zwingend geboten, in Tierheimen und TS-Orgas mit Nachdruck auf diese erheblichen langfristigen Nachteile der Kastration bei unseren Hunden  hinzuweisen und die Fließbandkastrationen im so genannten Tierschutz unter all diesen Aspekten sehr genau unter die Lupe zu nehmen!

 

Wie erlebt Ihr den Umgang mit Kastration bei Hunden im TS und beim Tierarzt?

ich habe nur kastrierte Hunde und will das auch so, weil es für mich und den Hund am Einfachsten ist.
von Tierheimen/Orgas wird man per Vertrag dazu gezwungen, auch wenn ich gerne anders entscheiden möchte
ich bin Tierarzt/ärztin und hinterfrage und berate inzwischen kritischer
ich führe ohne Probleme mehrere intakte Hunde und würde nur bei enger, medizinischer Indikation kastrieren, weil mir die Nachteile einer Kastration bekannt sind.
Sterilisation vor allem bei Rüden müsste viel bekannter gemacht werden. Tierärzte raten gerne vorschnell zu (Früh!)kastration und beraten häufig sehr dür
ftig

 

 

*** *** ***

 

 

...zu Sterbephasen/Sterbebegleitung,

denn es mehren sich schon die Stimmen, die mir den "guten Rat" geben, Nugget doch einschläfern zu lassen, "weil es doch schon soooo lange dauert".

Darüber habe ich lang nach gedacht. Bei Nugget sitzend und ihn beobachtend.
Und sicher gibt es Situationen, in denen Hilfe zum Ende ein Segen ist.
Aber so etwas wie "Usus" draus zu machen... finde ich befremdlich.

"Es" dauert lang, also beschleunige das mal.... - - - ???

Zunächst mal... es gibt so viele Sterbeprozesse wie es Lebewesen auf dieser Erde gibt...
Mit anderen Worten könnte ich auch sagen "Jeder stirbt für sich allein".

Dass in unserer Welt immer alles beschleunigt werden muss und "praktisch" sein soll, ist eine fatale Geschichte - diese Einstellung zeigt, dass wir Unangenehmes gern schnell hinter uns haben wollen.

Und bei Tieren leisten wir uns das einfach.

Nein, es ist unter Umständen eine langwierige Sache - das Sterben.
Ähnlich, wie es unter Umständen lange dauert, auf die Welt zu kommen... je nachdem.

Und das Wissen um die einzelnen Sterbephasen dient lediglich als Anhaltspunkt... um in Etwa erkennen zu können, wo auf dem letzten Weg Mensch oder Tier sich befinden.

Seit ich mich intensiv mit Tierkommunikation beschäftige, kann ich übrigens das Gehen eines Menschen vom Gehen eines Tieres nicht mehr trennen... denn die Seele ist das, was jedes Lebewesen ausmacht... und es ist immer eine Seele, die den irdischen Körper verlässt. Gleichermaßen bei Mensch und Tier. Und gleichermaßen gebührt ihnen Respekt.

Aber dies nur am Rande...

Nugget weiß seit längerem, dass er gehen wird.
Schon vor drei, vier Wochen setzte Gewichtsverlust ein, der auch mit normalen - eigentlich für einen aktiven Windhund sogar ausreichenden - Futterportionen nicht mehr aufzufüllen war. Denn Nugget bewegt sich ja nur noch sehr wenig und nicht lange...

Seit einer Woche sind seine Ruhephasen extrem tief uns es erscheint einem beinah so, als wäre er schon "weg"...
Langsam ist die Verdauung eingeschränkt, was viel Arbeit mit sich bringt - denn der Bub futtert nach wie vor gern... das hat er in seiner Zeit bei mir über immer gern und mit richtig Spaß gemacht... DAS will er auch jetzt noch genießen.
Was bedeutet... immer öfter mal wischen. Denn aufgrund seiner Cauda Equina fühlt er nicht mehr so gut, wann sich was tut.

Bereits am vergangenen Wochenende hatten wir mehrere Situationen, in denen ich dachte... JETZT packt er es schnell.

Aber "begleiten" heißt eben genau das: mit gehen.
Alles das tun, was dem Sterbenden noch Freude bereitet, was ihm das Leben erleichtert... und auch die Hochs genießen, die Tiefs auf fangen. Nugget LIEBT es, wenn sein Bett frisch riecht... was - ausgerechnet bei einem alten Rüden in seinem Stadium recht schwer zu managen ist.
Und ich kenne viele Hunde, denen es nix ausmacht, wenn da mal ein Fleckchen ist, oder dort ein bisschen Schmuddel...
Aber für ihn ist das schön, wenn es frisch ist... wir haben einen Kompromiss gefunden, da der Bettbezug doppelt so groß ist wie sein Kissen, kann ich es auch nach ein, zwei Tagen wenden... ist okay.

Mit gehen heißt aber auch jeden Tag in umfassende, dankbare und liebende Hundeaugen gucken...
Nugget weiß genau, was sich gerade alles verändert.
Dachte ich anfangs... wenn er sich jetzt so in den Sterbeprozess fallen lässt, dann wird er wohl auch kaum noch nach draußen wollen.

Er möchte aber! ER möchte Gras unter den Pfoten spüren...
Als ich ihm bedeutete, es wäre vielleicht besser, er würde sich schonen, bekam ich als Antwort:
"das macht keinen Unterschied mehr".
Wo er Recht hat, hat er Recht.

Sonderbarerweise habe ich vor Wochen Textil-Tücher auf Rollen entdeckt - ähnlich wie Küchenrolle und welche mit genommen, Einmalwaschlappen habe ich schon länger zu Hause, Einmalhandschuhe...
Alles sehr nützliche Dinge in diesen Tagen...

Die Sterbephasen kommen in Wellen... mittendrin steht er bei mir am Schreibtisch und man hat für einen Moment den Eindruck, er wäre wieder der Alte.... guckt interessiert in meinen Bildschirm, stumpt mir den Kopf unter den Ellbogen, so dass die Maus in hohem Bogen fliegt... Scherzkeks...

Dann legt er sich wieder... der Atem ist flach und doch schwer. Und mit jedem Mal scheint es "schlimmer" als zu vor.
Er möchte keine Tellington-touches mehr. Auch ein Indiz... "ist nicht mehr nötig"...
Schmerzen scheint er derzeit keine zu haben... falls doch unterstützt in dem Fall Arnica gut.

Mit gehen heißt auch, noch sehr tiefe Momente zusammen erleben. Wir standen auf dem Wiesenweg in der Sonne... er an mich gelehnt, seinen Kopf - um nach hinten gucken zu können unter meinen Arm geschoben... solange bis er nicht mehr stehen kann...

Und es heißt auch... alles zu sagen, was noch zu sagen ist und dann zu genießen, dass alles geklärt ist.

Nugget hatte vor der Zeit bei mir ein dramatisches - ein traumatisches Leben... und das wirkte sich noch heftig und lange in seine Zeit hier mit aus...
Es gab viele Kämpfe, viel Not und viel Verzweiflung zwischen uns... und da ist es gut, in den letzten Tagen zu sehen, dass alles gut ist.

Vor vier Wochen - oder mögen es fünf, sechs gewesen sein - erzählte er von dem Ort, an den die Seelen nach dem Tod gehen...

und er berichtigte mit NACHDRUCK unsere menschliche Ausdrucksweise vom "Regenbogenland" oder dem "Urlaubsland" als ja... so sagte er, als "unwürdig".

Seelenheimat würde es aber gut treffen...!

Auf Äußerlichkeiten hin gesehen ist es auch - - - echt viel Arbeit. Am Rand jeder Kraft. Sowohl der körperlichen als auch der seelischen.
Ist so.
Selten habe ich soviel geputzt und gewischt und gewaschen wie in diesen Tagen.
Nicht mal zu Welpenzeiten.

Selten war ich so von Ruhe und SEINER gewaltigen inneren Kraft erfüllt bei so profanem Gewische...
Und selten habe ich so viel geheult beim Waschen und Hundebettchen beziehen. Manchmal. Manchmal auch nicht... dann knufft er mich mit dem Kopf, witzelt ein bisschen - um dann wieder weit weg zu sinken...

Solange mein großer Pole also seinen letzten Weg schmerzfrei geht,
begleite ich ihn dabei.
So wie ich jedes Lebewesen begleiten würde. Wie lang es auch sein wird.

Wenn er Hilfe bekommen möchte, wird er es mitteilen.

"Einschläfern"?
Wir Menschen finden schon seltsame Worte...

 


"Behandele einen Stein wie eine Pflanze,
eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier
wie einen Menschen."
(indianischen Ursprungs)

 

 

 

 

 

 

 

...zum "Wanderpokal" Hund

 

Aus aktuellem Anlass, nein, leider aus aktuellen Anlässen Folgendes sagen:

Die Hunde schützende Szenerie boomt nach wie vor, die Orgas retten fleißig Hunde aus aller Herren Länder und suchen hier für "liebe, leider noch etwas scheue, aber ganz tolle" Hunde einen Endplatz.

Ich lasse Erklärungen zum Kulturschock dieser Hunde jetzt mal aussen vor, auch die enorme Belastung oft auf "die Schnelle" unbedingt entwurmt und geimpft und kastriert worden zu sein.... (jede einzelne Aktion für sich ist sehr belastend und hat weit reichende Folgen auf den Organismus und die Psyche eines --- vermutlich frei auf der Straße gelebt habenden Hundes...). Aber die wären ein eigenes Thema. Ein wichtiges, aber gern unter den Tisch gekehrtes!

Es häufen sich in meiner Umgebung wieder mal die Fälle, wo solche "Endstellen" nach zwei, drei Wochen oder wenigen Monaten Hilfe rufend ihren Hund wieder "unbedingt" los werden wollen.
Manche halten ein Jahr aus.... was die Lage noch verzweifelter macht, weil immer mehr Fehlverhalten aufläuft. Aktion und Reaktion.

Die Verantwortung der Orgas - jeweils - scheint selbigen nicht bewusst zu sein. Allzuoft fehlt wirklich kompetente Hilfe - und wenn, dann erlahmt diese nach wenigen Monaten. "Jetzt muss es aber auch mal durch sein"...

Schließlich arbeiten doch alle ehrenamtlich und müssen ja wieder neue Hunde retten.

Ein Appell an verzweifelte Hundemenschen:

Leider hat man Euch verschwiegen, dass ein Hund aus dem Ausland sehr lange braucht um wirklich hier anzukommen... nach meiner Beobachtung oft ein Jahr, manchmal länger. Ist so.

In dieser Zeit ist "arbeiten" mit dem  Hund anfangs oft gar nicht richtig möglich. Erst mit der Zeit geht es in kleinen Schritten vorwärts...
Das ist Arbeit. Und stimmt oft leider nicht mit dem überein, was Ihr Euch erhofft habt: einfach einen lieben Hausgenossen, mit dem Ihr gern Gassi und unter die Leute geht...

Oft sind es wirklich kleinste Kleinigkeiten, die im Argen liegen und eine große Wirkung erzeugen...
Oft ist einfach erst mal Geduld nötig.
Vertraut nicht Hundetrainern aus der Medienwelt, die schnelle Lösungen versprechen...
Es IST Arbeit, BEZIEHUNGSarbeit, aber die lohnt sich... Ihr braucht oft lange Unterstützung.
Immer mehr erkenne ich, dass neben der herkömmlichen Trainingsarbeit auch eher unbekannte Methoden begleiten oder den Weg für gutes Arbeiten ebnen...

Zum Beispiel Tellington-Touch nach Linda Tellington-Jones. Grade bei sehr ängslichen, angstaggressiven oder aggressiven Tieren der "Türöffner"!

Nicht zu vergessen: Tierkommunikation. Es bewegt sich sehr schnell sehr viel, wenn bekannt wird, welche Situationen der Hund in der Vergangenheit durchleben musste und was er sich jetzt wünscht...

Traut Euch, mich danach zu fragen....!,

damit nicht wieder so Meldungen im Netz herum geistern, wie ich sie diese Woche lesen musste: Hund muss nach ZWEI Wochen abgegeben werden, weil er den Anweisungen des Herrchens nicht folgt sondern aggressiv reagiert. Oder: Hündin muss unbedingt eingeschläfert werden, weil die Familie nach einem Jahr "nur noch verzweifelt" ist....

Im Übrigen: es gibt einige wenige Orgas, die sich redlich mühen... den richtigen Hund an die richtigen Leute zu bringen.
Damit meine ich nicht jene Orgas, die elitäre und abgehobene Vorstellungen praktizieren, das ist wieder eine andere Liga...

Alexandra Heinrich/August 2014

 

 

 

...zum neuen "Hundegesetz" in Niedersachsen

 

Einige Punkte herausgegriffen, zeigen wieder einmal, wie wirklichkeitsfremd und unausgegoren Gesetzgebung ist.

Allein Stehende, die erkranken, können demnach nicht mal eben die Nachbarn bitten, mit ihrem Hund für eine Woche Gassi zu gehen?! Es sei denn die Nachbarn haben einen Sachkundenachweis!?

Meine immerwährend Frage, worauf mir noch niemand eine Antwort geben konnte: was geschieht mit jenen Hunden, die aus dem Ausland häufig mehr oder weniger schwer traumatisiert hier an kommen! Ob so ein Hund innerhalb des ersten Jahres mit seinem neuen Herrchen/Frauchen eine "0815-Prüfung" machen kann?

Nach dem Gesetz ist es offenbar sehr weit interpretationsfähig, wann ein vielleicht ganz normales Verhalten unter Hunden oder eine Art gemäße Reaktion auch Menschen gegenüber schon als 'aggressiv" eingestuft werden kann.

Nein, es ist nicht von tatsächlich falsch geführten und daher auffälligen und wirklich aggressiv gewordenen Hunden die Rede. Von Hunden, die aus Angst aggressiv reagieren, die noch in der Hundeschulenzeit stecken... oder oder oder...

Was ist mit alten und erkrankten Menschen, Menschen, die einfach nicht so viel Geld aufbringen können... die dann resignieren und sich keinen Hund anschaffen...

Es wird auch normal situierten Familien wie oben beschrieben, schwer werden, noch Hundehalter zu werden, zu sein.

Was geschieht, wenn die "neuen" Hundeleute ihren Hund nach einem Jahr verlieren... durch Autounfall... was auch immer...

Sie sind dann noch nicht lange genug Hundehalter um von der Prüfungspflicht befreit zu sein... ich konnte nirgends eine Stelle finden, die erklärt, was geschieht, wenn sich diese Leute gleich wieder einen Hund holen...

Wieder Sachkundenachweis? Mit dem neuen Hund?

 

Vielleicht findet Ihr noch weitere Ungereimtheiten, stellen sich noch mehr Fragen...

Ich habe beispielsweise Einiges nicht sofort verstanden... den Text ohne Mehrgewinn mehrmals gelesen...

 

Grundsätzlich: Natürlich wird dadurch erreicht, dass sich so mancher Mensch drei Mal überlegt ob er sich einen Hund anschafft.

Vermutlich sind nach dieser Lage aber auch viele hundetaugliche Menschen dabei, die kapitulieren.

 

Und  ich fürchte, es wird viel Geldschneiderei dabei sein... Geldschneiderei von jenen, die die Prüfungen abnehmen... und es werden viel Hunde im Tierheim sitzen bleiben, die sonst womöglich ein gutes Plätzchen bekommen hätten...

Ja, auch ich war einmal vehement und auf jeden Fall für einen Hundeführerschein "für ALLE" - wenn ich wieder Mal ein unschönes Erlebnis hatte mit uneinsichtigen Hundeleuten... bei offensichtlicher Unkenntnis über die niedrigsten Kommunikationsformen des Hundis und allerlei mehr.

Aber nach der Lektüre diese Gesetzes sind jede Menge Bedenken wach geworden und es ging mir ungefähr so, wie nach der Lektüre eines Beipackzettels zu einem neuen Medikament:

"lieber nicht einnehmen"...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...zu Pauschalkastrationen

 

Generell ist es verboten in Deutschland im privaten Haushalt lebende Hunde "mal eben zu kastrieren".

So genannte "Schutzverträge" sind mit einer pauschalen Forderung, das übernommene Tier pflichtgemäß kastrieren zu lassen, UNWIRKSAM!

Die immer wieder vorwurfsvoll und  beinahe trotzig vorgebrachten Argumente, es müsse doch der Hundeflut Einhalt geboten werden... ist so - mit dem Argument der Kastration - unhaltbar, da dazu eine Sterilisation ebenso die gewollte Wirkung hat!

Sophie Strodtbeck und Uwe Gansloßer (siehe auch unter "Links") erklären umfassend und anschaulich, welche enormen Nachteile eine Kastration auf vielen Ebenen haben kann!

Ein Umdenken ist dringend nötig.

Ich persönlich werde bei künftig zu übernehmenden Tieren die betreffende Orga deutlich darauf hinweisen, dass der von mir ausgesuchte Hund NICHT kastriert zu übergeben ist, oder von mir kastriert werden soll oder muss.

Ebenso gilt es, den Spieß gegenüber den meisten Tierärzten umzudrehen und sie darüber aufzuklären, dass sie ihrer Aufklärungspflicht  häufig NICHT nach kommen, wenn sie einfach ohne Beratung und ohne zu hinterfragen, kastrieren, weil der Hundemensch das so erbittet (weil er es oft gar nicht anders weiß und die Alternativen nicht kennt!)

 

In diesem Zusammenhang sei nochmals auf das Buch zum Thema von Sophie Strodtbeck und Udo Gansloßer hingewiesen

und die informative Homepage der beiden "Einzelfelle" (Buch ist neben anderen Publikationen ebenfalls dort zu finden)

http://einzelfelle.de/

 

 

 

 

 

...zu nochmals BARF!

Roh-Fütterung für Hunde ist KEINE Modeerscheinung. Sollte es zumindest nicht sein.

Roh-Fütterung ist die einzige Nahrung, auf die der Verdauungstrakt unserer Hunde ausgelegt ist. Punkt.

Vielfach werden beispielsweise vermehrte HD-Vorkommen bei unterschiedlichen Rassen (beispielsweise DSH) auf Überzüchtung zurück geführt. Ich wage allerdings, zu behaupten, dass das Pferd hier falsch herum aufgezäumt ist:

Die Futtermittel-Industrie blüht erst seit etwa 50 Jahren für unsere Haustiere,

das heißt, dass unseren Haustieren, allen voran Hunden und Katzen noch EINIGES blühen wird!

Langfristig werden wir die Auswirkungen von Fehlernährung durch künstliche und unbrauchbare Vitaminzustätze, durch getreidelastige Trockenfutter erst noch zu spüren bekommen: in Allergien (vereinzelt jetzt schon der Fall), in Skelettveränderungen....

Es wird dann vielmehr so sein, dass sich kaum noch kerngesunde Hunde zur Zucht finden lassen.

Weil aber derzeit noch sehr wenige Hundebesitzer mit einem kranken Hund auf Ernährungsfehler vom Tierarzt aufmerksam gemacht werden (im schlimmsten Fall wird er sogar noch ein weiteres, teueres Diätfutter anbieten.... und damit verdienen)

und kaum ein Hundebesitzer sagen können wird: mein Hund ist leider aufgrund falscher Ernährung verstorben... WEIL es schleichend vonstatten geht,

wird es noch sehr lange dauern, bis der Mensch seinem besten Freund das in den Futternapf gibt, was Zähne, Magen und Darm benötigen um den ganzen Kerl über Generationen fit zu halten:

ROHES FLEISCH und püriertes Obst/Gemüse/Kräuter

 

und die Futtermittelindustrie ENLDICH auflaufen lässt...

Schade, dass immer alles so lang dauert.... beim intelligenten Menschen.

 

 

 

 

 

... zu Windhunden und zu ihrer "Andersartigkeit" vor dem Hintergrund von Bestimmungen für Freilauf, gängigen Hundeschulen, und überhaupt:

 

Sind Windhunde wirklich „anders“?

Ich bin der Meinung: JA.

Dies wissen vor allem Wundhundhalter, die Windhunde und „andere“ Hunde führen schon längst.

Obwohl aufgrund des „Auslandstierschutzes“ (ich gehe hier nicht näher auf Umstände im Ausland – also meist Spanien und Irland – ein) mehr und mehr Windhunde in Deutschland leben, ist man doch mit Windhund an der Leine ein „Exot“ und vielfach werden Andersartigkeit und Bedürfnisse falsch eingeschätzt. Auch und gerade was Abrufbarkeit oder Vorschriften für „andere“ Hunde angeht, die auf die Windigen einfach nicht so anwendbar sind, was in Hundeschulen vorausgesetzt wird.... bis hin zu ausgewiesenen „Freilaufflächen“ - die für einen Windhund in ein paar Sätzen durchlaufen sind.

Mich erschreckt das zunehmend. Denn im Zweifel ist bereits ein „normal“ mit einem Gefährten spielender Windhund im Freilauf zu weit aus dem „Einflussbereich“ des Hundehalters entfernt.
Einfach aufgrund seiner Schnelligkeit. Darf er also überhaupt nicht?
Und ich bin mir nicht sicher, ob im Zweifelsfall vor Gericht oder Polizei dann nur Jagdtrieb und Schnelligkeit oberflächlich negativ ausgelegt wird.

Aber auch Tierhotels oder -pensionen wissen oft nicht genug über Windhunde als Gäste. Gerade in den kalten Monaten müssen Windhunde , vor allem die „Südländer“„beheizt“ untergebracht werden, da sie mangels Unterfett bei kühlen oder kalten Temperaturen an Gewicht verlieren! Tierärzte. Bei Tierärzten hat sich wohl schon Veränderung angebahnt. Aber auch da würde ich vor dem ersten Besuch immer anfragen, ob man sich mit Windhunden auskennt.
In gängigen Hundeschulen KÖNNTEN Windhunde schlechte Erfahrungen machen und ihre Menschen eher verunsichert und enttäuscht nach Hause gehen. Wieder ein "Leider". Auch dazu später mehr.

Umso vorsichtiger müssen Windhund-Menschen sein. Umso vorsichtiger müssen Windhund-Anfänger sein. Umso verantwortungsvoller sollten vermittelnde Orgas sein! Nicht, indem sie kategorisch dann nicht vermitteln. Das ist nicht immer DER Weg. Sondern wirklich kompetent unterstützen. Und auch was WIndhunde angeht... lernt man nicht aus, verändern sich Erkenntnise! Und umso toleranter sollte in einigen Situationen auch die Umgebung sein.

Was ich beschreibe, sind meine persönlichen Erfahrungen die sich zumeist mit Beschreibungen der unterschiedlichen Windhund-Rassen decken.

Wichtig ist mir dabei: Ausnahmen gibt es immer und überall!

Wirklich wenig weiß ich über orientalische Windhund-Rassen. Soll heißen, ich hab nie einen Orientalen wirklich kennengelernt, weiß aber, dass noch heute abseits von betuchten Hundeliebhabern, die sich an Windhundrennen erfreuen, die Nomadenstämme Nordafrikas ihre Windhunde als „Ernährer“ halten.
Im Gegensatz zu Galgos und Greyhounds beispielsweise sind die „Orientalen“ Langstreckenläufer und häufig ausdauernd mit an Pferd oder Kamel unterwegs.
Windhunde sind dort hoch angesehen, gehen in den Zelten ein und aus, schlafen auf den Lagern ihrer Menschen und beschaffen den Fleischanteil der Nahrung ihrer Menschen. Im Gegensatz zu den Wachhunden, die wesentlich „gewöhnlicher“ behandelt werden.

Daraus erkennen wir schon ein großes Merkmal der Windhunde, unserer Windhunde: sie sind echte Sofa-Fans :-) und das zumeist OHNE irgendwelche Rangverschiebungen (auch darauf gehe ich hier nicht weiter ein, aber inzwischen ist ja die Sofa-Neurotik in der allgemeinen Hundeerziehung wieder im Wandel begriffen..)

Windhund ist nicht gleich Windhund, aber ich selber bin schon froh, wenn ich mit dem „Großen Polen“ unterwegs bin und die Leute raunen „das ist ein Windhund!“ Und nicht: „schau mal, eine Dogge“! (Was nicht ganz falsch ist, in Doggen fließt Windhund-Blut).
Das Köstlichste, das ich bisher an der Bushaltestelle vor der Förderschule, an der Jule oft mit mir zu Übungszwecken unterwegs ist, gehört habe, war der Satz, den ein kleines Mädchen voller Anteilnahme in der Stimme hinter Jule und mir zu seiner Lehrerin sagte:

„Ooh – die aaarme Frau! Der ihr Hund hat Magersucht...!“
(Ein Urteil mit dem alle Windhund-Leute zu kämpfen haben.)

Aber so toll das Erkennen unter der Bevölkerung schon mal ist: DEN Windhund gibt es eben nicht. Ich staune und lerne auch immer mehr, sogar in Indien sind Windhundrassen heimisch... wie ich – fb sei Dank ;-) – vor einiger Zeit erfahren habe.
Hierzulande kennen die meisten Menschen jene Hunde, die aus Spanien oder Irland bei uns eintreffen:
Podencos, Galgos und Greyhounds. Galgos aus dem Tierschutz sind allerdings selten, „reinrassig“. Wurde in der Geschichte der Galgos schon Greyhound eingekreuzt, so kann man heute immer noch davon ausgehen, dass die Jäger, die häufig auch „züchten“. einfach ein Interesse daran haben, einen möglichst „guten“ Hund zu bekommen... und nicht einen „Rassestandard“ einzuhalten. So werden auch schon mal Podencos mit eingekreuzt, je nach Bedarf wohl auch wieder Greyhound...
Das ist nicht nur in Spanien so, auch in Russland sind verschiedene Jagd-Windhunde bekannt, die oft beliebig von den Jägern "verbessert" wurden und deshalb heute auch Schwierigkeiten haben "anerkannt" zu werden.

Meiner Erfahrung nach haben Menschen, die ihren Galgo als besonders „umtriebig“ oder gar „anstrengend“ und „nimmer müde“ beschreiben oder etwa eine lustige Art des „auf-Mäuse-springens“, am Ende auch "Nasenarbeiter" sind - wohl irgendwo einen Podi unter den Vorfahren "ihres" Galgo, ihrer Galga. Muss nicht, aber kann.

Leider werden von vielen Orgas die „Spanier“ oft als „Galgo“ oder Galga vermittelt, sind aber im Aussehen und dann auch im Wesen Greyhounds. Mich persönlich enttäuscht so etwas. Denn wer jahrelang diese Windhunde nach Deutschland verbringt, sollte zumindest DAS dann schon wissen, den künftigen Familien zu liebe! Denn viel Mix ist grade für „neue“ Windhundleute auch viel Überraschung. Und ein Greyhound ist ein Greyhound und kein Galgo... und die Unterschiede nicht immer egal!

Erstaunlich ist es schon, dass selbst bei Organisationen, die viel mit Windhunden zu tun haben, oft nur oberflächliche Kenntnisse vorhanden sind. So wurde auf einer Seite kürzlich ein „Exot“ angepriesen. Ein „Chortaj“. Und Interessenten möchten sich doch auf Wikipedia über diese Rasse informieren.

Auf meine Recherche hin wussten wir sehr schnell, dass es eher ein Greyhound-Mixchen war. Mir wurde beispielsweise mein Chart Polski als „schwieriger Greyhound“ beschrieben...
Bis dahin wusste ich nicht einmal, dass es Chart Polskis gab, geschweige denn, wie diese Langnasen „ticken“... klar war mir nur, DASS ich da keinen Grey bekommen hatte. Viel "Sucharbeit" also erst mal.

Eine kurze Anmerkung zu „Wikipedia“: ich guck dort auch ab und an nach, manchmal darf man die Beschreibungen dort aber mit Vorsicht genießen... sie sind nicht immer falsch, aber zuweilen sehr, sehr dürftig.

Neben den oben genannten Windhunden sind bei uns noch Afghanische Windhunde, Barzois - die Hunde der Zaren, und ab und an Irisch Wolfhounds auf der Straße zu sehen (nicht zu verwechseln mit Deerhounds), Whippets und Windspiele sind mir noch nicht begegnet... allerdings ist der Magyar Agar, der Ungarische Windhund auch anzutreffen, nur wird er von Passanten häufig nicht als solcher erkannt.
Zu Afganischen Windhunden möchte ich nur kurz sagen: ja, wirklich unter der wahnsinnigen Fellmasse verbirgt sich ein – immer noch rennfreudiger – Windhund. Und der ursprüngliche Afghane hat diese Fellmassen NICHT. Mein erster Gedanke, als ich ein altes Foto vom Afghanischen Windhund sah: sieht fast wie ein Saluki aus. Das, was heute sehr pflegeaufwändig durch die Straßen wandelt, ist ein Produkt unseres „Schönheitsempfindens“...

Jeder Hundehalter war mal ein Anfänger (danke an meinen allerersten wirklich unkomplizierten „Anfängerhund“ Scampo... der mir fast keine „Kenntnisse“ abverlangte, lange ists her! Und: danke an meine damalige „Dogpeople-Freundin“, die mir Mut zum Hund machte und mich wirklich mit Rat und Tat unterstützte, beide Hundeschulen, die ich in der Zeit aufsuchte... waren furchtbar... und die Infos aus dem Tierheim leider null)

Damit will ich sagen: es ist wichtig, wunderbar und stärkt die eigenen Fähigkeiten, wenn man jemanden hat, der sich auskennt und der nicht den mahnenden Zeigefinger in die Luft hält, sondern unterstützt.
Das fehlt oft. Und grade immer noch für Windhunde und ihre neuen Menschen. Leider.


Ein Windhund ist ein Jagdhund.
und:
Ein Sichtjäger.
UND: aufgrund seiner Bestimmung und Geschichte, jagt UND ENTSCHEIDET ein Windhund EIGENSTÄNDIG.

Da haben wir schon drei „Katastrophen“:

Er sieht schneller und eher als sein Halter, wo sich etwas bewegt!
(Ich habe mir angewöhnt, immer den Horizont scannend des Weges zu gehen. Das ist selten entspannend, aber hilft oft dann doch :-)
Und empfehle, dies IMMER auch mit angeleintem Windhund zu praktizieren, ich erkläre später noch, warum.)

Er entscheidet blitzschnell, was zu tun ist, was er seiner Ansicht nach tun MUSS! (Uaaaaahhhhh - - - ich habe eine Reaktionsfähigkeit entwickelt und Kraft in den Oberarmen, seit ich mit diesen Herrschaften unterwegs bin... aber Hallo!)

Falls der Windhund im Freilauf ist... schafft er durchschnittlich 50 km/h, je nach Art und Vorleben ist er im Fall von Bewegung am Horizont „out of area“ in jeder Hinsicht.
Man spare es sich, dann noch irgend etwas hinterher zu rufen. Ich schreibe bewusst: „irgendetwas“, denn man ist meist erschrocken und unter Umständen lässt man eine wertvolle Zehntelsekunde verstreichen... , das „eingeübte Wort ist irgendwie „futsch“ - und man wird einfach zum traurigen Clown... Wenn der Hunde es noch gehört haben sollte... kann es sein, dass er zudem noch falsch verknüpft...
(Es gibt schon Ausnahmen: Wie mehrfach erwähnt, sind beispielsweise Chart Polskis noch abrufbar, wenn sie schon die ersten Meter gemacht haben.)

Manch Windhund-Halter hofft nun, dass er wenigstens einen Windhund hat, der nicht auch noch mit der Nase „arbeitet“... das stimmt so oft leider nicht, wie oben schon angedeutet

Und wer so ein Exemplar bei sich aufgenommen hat... hat richtig Spaß im Gelände... ;-)

Aber es ist halt auch wahr: wer sich auf die windigen Gesellen eingeschworen hat, wer felsenfest davon überzeugt ist, dass sein Leben nur noch mit Windhund ein ganzes Leben ist (Loriot schwor zeitlebens auf den Mops... wie wir wissen :-)),
der nimmt auch diese vierte Katastrophe mit Humor!



 

Für Windhund-Interessierte, neue Windhundleute oder auch wissbegierige Nicht-Windhundler ein paar Tipps und „no-go's“, auf die man vor allem als „Idee“ kommen könnte wenn man zunächst fest stellt: Huch, schneller Hund mit Jagdtrieb... wo soller nur laufen....? Nehmen wir die Flexi-Leine. (Die es dummerweise auch für L- und XL-Hunde gibt)
DAS ist kein Witz, alles schon erlebt!

Flexi-Leinen und deren Billig-Varianten NIE, aber gar NIE an einen Windhund!
Schleppleinen, nie, aber gar nie an einen Windhund! Imbesten Fall („Fall“ im Wortsinn!) tut sich der Windhund nicht allzu viel, und der „nicht-mehr“ Halter strauchelt nur. Im schlimmsten „Fall“ stürmt ihr Hund mit Zerrungen dennoch querfeldein – das Kästchen hinter sich, in „Ortsgeschwindigkeit“! Und der „nicht-mehr“-Halter liegt gefällt wie eine deutsche Eiche auf dem Bauch mit Rippenprellungen, oder irgendwelchen Brüchen...

Ausnahme: wer schon Erfahrung hat, KANN mit einer Schleppleine mit einem Windhund-Welpen unter Umständen „arbeiten“... aber auch ein junger Windhund ist flugs in einem Alter, wo Sprungkraft der Bein- und Rückenmuskulatur sehr schnell sehr kräftig werden...!

Für Windhund-Anfänger: kategorisch noch mal: bitte nie Schleppleine oder Flexi.

Ich will – auch wenn es sehr zeitaufwändig ist – ausführlich beschreiben, warum es so schwierig werden kann, einen (neuen) Windhund auch an einer normalen Leine zu halten:

Das Handwerkszeug verschlimmert oder verbessert hierbei: ein Geschirr sollte für jeden Hund klar sein... Für Windhund auf jeden Fall. Nur Halsband – gar ein schmales Halsband ist fahrlässig.

Ich liebe spezielle Windhundgeschirre, sehe aber auch, dass – die Firma weiß ich nicht, leider – neuerdings häufiger wieder andere Sicherheits-Geschirre verwendet werden, und die Windhundleute sind begeistert.

Bei Windhundgeschirren sitzt der „Bauchgurt“ wirklich hinter dem aufgezogenen Brustkorb am Bauch und kann so nicht nach vorne über die Brust rutschen und sich im Befreiungskampf über die Vorderläufe verflüchtigen... sollte nicht können - - - !

Diese massgeschneiderten Geschirre haben häufig einen kleinen Fehler: der Ring für den Karabiner ist hinten in der Nähe des Bauchgurtes angenäht.

Bitte unbedingt darauf achten, dass der Ring in Schulternähe eingenäht wird!!!
Ich hatte schon die enorme Muskelkraft in Beinen und Rückenmuskulatur erwähnt... die unser Wauzi zum flitzen braucht. Haben Sie den Hund zu weit hinten, können die Vorderläufe eine enorme Kraft entwickeln, auf die man so weit hinten – Ring fast im letzten Drittel des Hundes – nur schwer einwirken kann.

Bessere Führung und Halt ergibt sich also „vorne“.
Immer wieder wird empfohlen, den „Neuen“ doppelt gesichert zu führen... unter anderem auch mit einem Karabiner am Halsband. Das ist manchmal wirklich nötig, nicht nur bei ängstlichen Windhunden.
Deshalb – und nicht nur weil es schön aussieht – ist ein gut gepolstertes, breites! Halsband wichtig, um den empfindlichen langen Hals zu schonen, WENN er schon als „Nothalt“ fungieren muss.

Auch die normale Führleine – so hat es sich für mich bewährt – nehme ich immer so kurz wie möglich, wenn beispielsweise nachts viele Katzen unterwegs sind... Je länger die Leine, desto mehr Zeit um Kraft und Geschwindigkeit kann die Langnase ins Geschirr zu werfen... was wir dann halten müssen.

Ein Windhund bringt je nach Rasse zwischen 20 und 40 Kilo auf die Waage... bei Wolfshounds sind es mehr...

Es IST ein tolles Schauspiel, wenn Windhunde zu mehreren rennen. (Ja, ja – einer allein ist schonauch schön :-))

Ich bin aber völlig davon abgekommen, mehrere Windhunde frei laufen zu lassen.
1. Weil fast alle Windhund-Rassen zu mehreren jagen. Sich also recht schnell eine gefährliche Dynamik entwickeln kann.
2. Weil auch die Hunde, die bislang ihr Handwerk noch nicht gelernt hatten, unter Umständen von einem, der im früheren Leben Jäger war... flugs angelernt wird.

Es IST immer ein erhöhtes Risiko, höher als mit „anderen“ Hunden, Windhund frei laufen zu lassen. Aber es geht. Bei manchen Rassen mehr, bei manchen weniger.
Bei Windhunden die von Welpenbeinen an in ihrer Familie sind, würde ich immer darauf hin trainieren... die Chance ist groß, eine richtig gute Bindung zu erhalten, und Freilauf gut zu händeln.

FREILAUF... muss das sein? Oder wie oft? Oder... wie lang?

Nein, muss nicht jeden Tag sein. Aber wie's so geht, auch da gibt es Power-Pakete, die es einfach brauchen, und gemütliche Exemplare.
UND ein Windhund gewöhnt sich auch an die Gepflogenheiten. Zudem: auch ein Jäger hat nicht täglich Arbeit für seine Hunde...

Zwei, drei – vier Mal... die Woche, das muss man raus finden.

„DIE brauchen aber viel Auslauf“ höre ich oft. Richtig ist, dass Galgos und Greyhounds beispielsweise Sprinter sind. Was die Gefährlichkeit im Gelände wieder etwas neutralisiert, WEIL: man Galgos erleben kann, die drei bis fünf Minuten lang um einen Weiher rennen... und damit ist's gut. Anleinen und weiter wandern. Und die Wahrscheinlichkeit, dass in diesen Minuten Wild des Weges kommt, ist im Verhältnis zu einem ganzen unangeleinten Spaziergang dann doch eher gering.

Ich habe aber auch tolle private Windi-Treffs erlebt, die lieben Halter alle voller Stolz, ihren Lieblingen nun DAS Rennerlebnis gönnen zu können... wo eine Stunde lang jede Langnase eher rum stand... von rennen nicht zu reden... Anfahrt, Aufwand... umsonst und natürlich – öhm - KEINE Befriedigung bei den Hundeleuten, ihren Lieblingen doch was Tolles geboten zu haben ;-)

Podencos werden oft als nimmermüde beschrieben... echte Power-Pakete. Also könnte da auch mehr „rennen“ abhelfen. Muss aber nicht. Vielleicht hilft auch ein Alternativ-Programm.

Bei Greyhounds würde ich von Freilauf abraten. So gut wie immer. Geht bei jedem Windhund schon schnell der „Jagd-Schalter“ runter... bei Greys umso rigoroser...

Chart Polskis ( auch sie sind inzwischen öfter im TS zu finden...) bleiben gewöhnlich sehr bei ihrem Menschen, auch im Gelände... sie sind die „schäferhundartigen“ unter den Windhunden. Das liest sich auf den ersten Blick komisch, beschreibt den Chart aber relativ gut, wenn man ihn "kurz" beschreiben will.

Aber auch der Windhund, der sein Handwerk nicht von Seinesgleichen gelernt hat, findet unter Umständen irgendwann ganz allein heraus, wie es geht.

Wichtig ist glaube ich: Wer sich nicht so sicher ist, seine Langnase frei laufen lassen zu können, wer ein ungutes Gefühl hat und sich einfach nicht so traut, nicht weiß, ob er in einer Wild reichen Gegend unterwegs ist – auch wenn äußerlich sogar alles optimal aussieht... dann lieber nicht! Ein Windhund merkt Unsicherheit natürlich wie jeder andere Hund.

Oft wird gesagt, ein Windhund ist nicht zu „erziehen“.

Ist er auch nicht. Weil „erziehen“ das falsche Wort ist!
Mehr als bei allen anderen Hunden ist es „Beziehungsarbeit“.

Von der Eigenständigkeit haben wir schon gesprochen. (Übrigens ist die auch bei Herdenschutzhunden zu finden...)

Deshalb tun unsere Windhunde häufig das, was ihnen als logisch erscheint.
Und – das geht an die „sitz-platz-aus“-Hundeschulen – es erscheint einem Windhund definitiv nicht logisch, bei Matsch und Regen ausgiebig „sitz“ zu machen. Nicht auf „Befehl“.

TUT ER ES DENNOCH: dann weil er es für seinen Menschen tut. Und in diesem Fall ist sein Mensch schon weit mit ihm gekommen :-)

Das beschreibt eigentlich schon alles, was in einer Windhund-Freundschaft möglich und nötig ist.

Ein paar plakative!!! Beispiele möchte ich einfach mal so stehen lassen:

Greyhounds „ahnen“ oft schon, was ihre Leute möchten, wenn man nur grade am Luft holen ist, um auszusprechen, was der Grey schon weiß...

Ein Galgo wartet unter Umständen noch, bis es ausgesprochen ist... :-)

Ein Podi wartet unter Umständen noch, bis es ein zweites Mal ausgesprochen ist... mit der Frage im Gesicht: „näää – jetzt echt?“

Bei einem Chart muss man tatsächlich (wir erinnern uns, „schäferhundaratig“) doch mal einen bestimmten Ton – nein, nicht Ton... eher eine bestimmende Haltung – an den Tag legen. Er braucht eher „Nachdruck“.

Härte allerdings fruchtet nie. Ich habe tatsächlich Windhundrassen übergreifend eine sprichwörtliche Bockigkeit erlebt, wenn man von ihnen etwas unbedingt erzwingen „will“.

Für die Windhund-Menschen ist ein feines Gespür (ähm, das MUSSTE ich mit den Windigen LERNEN... war und bin ich doch oft ein Holzklotz)
zwischen: das MACHT er nicht und MUSS es auch nicht machen - - -
und: das erwarte ich, dass brauchen wir, um unser Leben in der menschlichen Gesellschaft gut leben zu können!
Aber: ja, auch einem Windhund kann man ein kategorisches „Nein“ beibringen.

Eine spannende Sache... faszinierend, wenn man es raus hat. Aber nicht ganz einfach. Das gebe ich zu.

Hat ein Windhund sich auf seinen Menschen eingelassen, klappt die Beziehungsarbeit, kann man von seinem Windhundkumpel FAST alles haben! Es läuft scheinbar „von allein“.Unter Umständen sogar „absitzen im Regen“ ohne dass man es eingefordert hätte...


Geht Windhund am Fahrrad?
Eine Idee auf die man kommen könnte, wenn das mit dem Freilauf schon so knifflig ist...

Ein klares „Jjjjeiin“.
Ich kenne Windhund-Leute, die das machen. Sprintern würde ich das nicht zumuten. Ausdauer-Läufern (wer mit einem Kamel mit halten kann, schafft auch laufen am Rad, könnte ich mir denken) womöglich schon.
Ich habe damit keine Erfahrungen gemacht und – öhm, wieder ein „öhm“ - in der derzeitigen Besetzung möchte ich die Erfahrung auch grade nicht machen...



Es gibt doch „Anti-Jagd-Training“!?

Jaaaa. Ich habe es noch bei keinem Windhund probiert. Und ich glaube auch, dass es nicht funktioniert.

Was ich gerne und auch tagtäglich immer wieder mache, ist: schon das äußerst aufmerksame Schauen in eine Richtung mit meinem speziellen Laut dafür abzublocken. Nugget hört definitiv auf mein gezischtes „verrrrgissss essss“, während für Jule super und inzwischen schon sehr sicher ein abgehacktes „ e, e“ gilt.
Auch ein spielerischer Hopser in Richtung Amseln im Gebüsch... wird so „kommentiert“ - wehret allen Anfängen - grade bei Jule stürmt der Jungspunt in ihr oft noch alles Gelernte über den Haufen, aber es zeitigt Früchte. (Sie ist erst 16 Monate alt).

Und immer wieder möchte ich auf die Unterschiede der einzelnen Windhund-Typen hin weisen. Chart Polskis sind von Wild abrufbar. Nicht einfach so und nicht von selbst... Sie haben aber über lange Zeit mit ihren Jägern so gearbeitet. Hortayas sind sehr auf ihre Menschen fixiert und wirklich gut über Beziehung zu lenken... immer an Ausnahmen denken!
Von Barzois weiß ich es nicht.




Windhunde kommen „spät an“!

Ich habe Windhunde erlebt, die nach einem Jahr im „neuen“ Zuhause noch mal deutliche Anzeichen von: JETZT bin ich hier daheim! Spüren ließen.
Dabei dachten ihre Leute doch, das wäre längst passiert!?

Häufig sind die ersten Wochen sehr entspannt. Die neue Langnase kommt auf Zuruf sofort! Toll! Man kann sogar ableinen. (lieber nicht)... alles super... da hatten die alle wohl doch nicht so Recht!

Einige fangen an, nach zwei, drei Monaten anzukommen... oder etwas später.
Manche mehr oder weniger merklich.
Aber zumeist ändert sich in dem Moment noch mal Einiges. So schön das Wohlfühlen mit anzusehen ist, grade auch draußen zeigen uns die Nasen beispielsweise dann deutlich: „Guck mal, was ich NOCH alles für dich tu'!“ Uuund weg sind sie. Vielleicht. Dass wir an Wildbraten-Beschaffung dieser Art nicht interessiert sind... wissen sie nicht.

Und wer sich sicher fühlt und eigene Entscheidungen trifft, wer inzwischen die Wege und Stege auswendig kennt und noch dazu schnell ist, geht flugs mal eigene Wege, läuft „Abkürzungen“ zurück oder Parallelwege und das mit bestem Gewissen und voller Unschuld. Ich habe nicht selten erlebt, dass ich „Stopp“ hinter dem Hund her rufe und eine Minute später erscheint er aus einer völlig anderen Richtung!
Er HAT gefolgt. Und hier ist genau einer der Punkte, die ich bewusst machen will: Da kann und wird man einem Windhund-Halter und seinem Hund am Zeug flicken... im Fall des Falles.
Jule sprang unlängst auf meinen Zuruf nicht über den Bach zu mir zurück (der ist derzeit sehr breit), sondern rannte (konnte ich ja nicht ahnen...) flugs zurück bis zur letzten Brücke und zu mir. Zunächst war ich stolz auf die schlaue Jule, und sogleich kroch mir Sorge hoch: „nicht im Einflussbereich des Hundehalters! Für mindestens 30 Sekunden!“
Schade eigentlich.

 

 

 

Gibt es ihn, den Windhund für Anfänger?

Ja, es gibt unter Umständen den Windhund für Windhund-Anfänger. Aber lieber nicht für HUNDE-Anfänger.
Auch wenn Windhunde anders sind... es ist wirklich nicht verkehrt, vorher einfach mit einem anderen Hund „anzufangen“...
Man kann da anderer Meinung sein. Ich finde, das ist ein machbarer Weg.



MUSS ein Windhund auf die Rennbahn? Coursing? Braucht er das?

Dazu hab ich eine bombenfeste Meinung. Die mag nicht jeder. Meine Hunde kommen nicht auf die Rennbahn.



Windige seien nicht aggressiv, heißt es.

Das ist zumeist bei Greyhounds und Galgos wirklich so. Sie sind gut sozialisiert und es wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, dass sie Menschen oft auch nach Misshandlungen noch immer lieben.

Das ist auch bei Hortayas so. Sie sind sanft und menschenfreundlich.
(Hortayas oder Chortajs sind das „Gegenteil“ von Barzois, den Zarenhunden: sie waren und sind es zum Teil in Russland noch immer – die Jagdhunde der kleinen Leute.)

Ebenso friedfertig und aggressionslos ist der Magyar Agar.

Eigensinnigkeit und Aggression soll es bei Afghanen und Azawakhs geben... ich würde das nicht als dominante Charaktereigenschaft deuten, sondern als Wesenszug, der händelbar ist.

Ähnlich wie man bei Chart Polskis irgendwann meinte, sie auch als Wachhund nutzen können zu müssen... und entsprechende Tiere auswählte.
Noch heute hängt dieses Teilchen „Beschützer- und Bewachertrieb“ in vielen CP's. Zusammen mit ihrem Mut (sie gehen auch bei Furcht gut nach vorn) ist das oft nicht einfach in den Griff zu bekommen. Auch wenn die wenigen Züchter nun wieder dagegen arbeiten. Ein CP MUSS wissen, dass sein Mensch die Dinge regelt! Dann läuft es gut. Tut sein Mensch das nicht, tut ER es. Mit allen Konsequenzen... CP's = eher keine Anfänger-Windhund ;-)



Windhund-Leute sind meist – früher oder später – Mehrhunde-Halter.

Das ist schön. Und ich finde, es erleichtert Vieles. Zumeist sind die Windigen auch richtig gute Leinenläufer. Nicht selten hört man Windhund-Leute sagen: sie laufen wie eine Feder, man spürt sie kaum.
Trotzdem möchte ich noch – auch im Blick auf schon erwähnte hüpfende Eichhörnchen, türmende Katzen dazu sagen: Wer sich seiner Nasen sicher ist, und nach einiger Zeit wird man das... kann mit zwei Galgos links und zwei Galgos rechts (falls nun wieder die „fb-Aufschreie“ folgen... Jaaaaa – auch zwei Greyhounds links und zwei rechts... geht. Und ein Greyhound links und ein Podi rechts geht auch.... - - - ) gepflegt durch die Innenstadt flanieren... und ein bisschen stolz auf seine Langnasen sein!
Solang man nicht vergisst, dass man im Notfall an jedem Arm ca. 40 bis 50 kg halten muss...

Ich gehe derzeit mit meinen Dreien ALLEN nur nachts zur letzten Runde zwischen ein und zwei Uhr. Dabei haben die Hunde ihre feste Platzordnung... die nehmen sie meist von ganz allein ein, und nur so ist es möglich. Ist ein bisschen Disziplin und geht super, vor allem weil Nugget nicht mehr gut und alles sieht. Gina mit der Gelassenheit des Alters marschiert und Jule super „anzeigt“, wenn sich wo was regt, ABER keinen Aufstand deshalb macht.
Nur so als Überblick: Gina würde 20 kg ins Geschirr werfen. Jule auch. Und Nugget 38.
Tagsüber... würde das nicht funktionieren. Harakiri.
Man muss – nicht nur als Windhund-Mensch – seine Papenheimer kennen.



Und wenn wir einen alten oder blinden Windhund nehmen? Der wird doch dann nicht jagen?

Doch. Es gibt keine Garantie dafür, dass es anders wäre.
Es gibt Geschichten von alten Windhunden, die ohne Rücksicht auf den eigenen Körper und ihr Leben zum – dann ja leider letzten – Hallali stürmten. :-(



Und wer wird nun Windhund-Mensch?

:-) Wem es egal ist, ständig mit blauen Flecken an den Schienbeinen und Oberschenkeln herum zu laufen, weil einem ein windiges Geschoss gegen gerannt ist.

Wem eine Persönlichkeit auf Augenhöhe lieb ist, die ihre EIGEN-WILLIGKEIT in große Portionen Charme verpackt.

Wer es ertragen kann innerhalb von zehn Minuten zu hören „Wow!!!! So ein schöner Hund“! Und an der nächsten Ecke „ist deeeeer hässlich“!

Wem es piep-egal ist, sogar beschimpft zu werden wegen „dieses unterernährten Hundes!“

Wer es geduldig erträgt, auf dem Sofa und/oder im Bett von spitzen Ellbogen, langen Läufen und riesigen knochigen Brustkörben malträtiert zu werden und sich dennoch wohlig räkelt!

Wer vor Glück heulen könnte, wenn die Langnase in vollem Tempo ihre Kreise zieht.

Wer sich irgendwann damit abfindet, dass „los Nasos“ klauen, was auf Tisch und Anrichte liegen bleibt und hoffnungsvoll gründlicher Aufräumer wird!

Wer sich „meilenweit“ zum nächsten Windhund-Auslauf begibt und sich sodann eine Stunde lang die Beine in den Bauch steht... völlig vergeblich: Los Nasos rennen einfach nicht. Heute nicht. Himmel....

Wer sich ab und an völlig entnervt an den Kopf fasst und fragt: „WAAARUM habe ich keinen Labbi!!!!!“ und zwei Minuten später sich selber antworten hört: weil ich gar keinen will.
Weil ich (m)einen Windhund will :-) Ja, dann... dann wünsche ich viel Späße!

 

Windhunde sind anders - Epilog,,,

Wer sein Herz an diese stolzen Hunde verloren hat, lebt fortan mit ebenbürtigen Gefährten, die verstanden werden wollen und verstehen, hochsensibel empfinden, von ihren Menschen einiges erwarten und eine Menge aus ihrer uralten Weisheit zu verschenken haben.

Es macht keinen Sinn, diese Hunde unserer Bequemlichkeit anpassen zu wollen... man beschneidet am Ende damit sich selbst.

Ich danke von ganzem Herzen meinen Lehrmeistern:


meinem Sturmwind-Buben „el Niño“, Filou, Sana la bonita; Nugget und Akvatoria Tal Goldbach genannt Jule, für ihre unermüdliche Arbeit in meinem Leben sowie allen Windhunden, denen ich begegnen durfte – kürzer oder länger: Sleepy, Ninja, Sir Sirio, Nemo, Sancho und Alvarez, Cedre.

Vor allem aber Gina, meinem alten Mädchen, mit der ich scheinbar unüberwindliche Hürden in Sachen Hundeleben überwand und die Vorarbeiterin für alle weiteren (Wind)Hundeabenteuer war!

 

 

 

 

 

 

... zu selbsternannten Hunde"flüsterern" wie Ceasar Millan - beispielsweise...

 

ich schwanke noch: erst meine Anmerkungen oder erst der Link zum Video. Einem Video. Dem von Shadow! Der von Ceasar Millan so sanft und behutsam, hundegerecht und schmerzfrei flüsternd zum feinen Leinelaufen an fremdem Hund vorbei - gebracht wurde.

 

Und Sie auch?

Und Ihr dort? Alles okay? So ist es halt (manchmal)?

Dann sind all jene die so denken, hier auf der falschen Seite.

Es sei denn, sie möchten umdenken.

Es IST nicht nur  äußerlich zu erkennende Tierquälerei, wie beispielsweise Würgen. Millan ignoriert auch tapfer alle hundlichen Sprachversuche der jeweiligen Vierbeiner, alle Angebote die der Hund ihm macht. Generell in diesen Stunden.

Wenn der Hund Beschwichtigungssignale sendet... und sie einfach ignoriert werden...

Wenn er Übersprungshandlungen zeigt... in die Enge getrieben...

Das kann Normal-Millan-Gucker gar nicht erkennen.

Aber auch das quält den Hund. Er versucht verzweifelt, mit seiner Sprache, seinen Signalen durchzukommen...

 

ich füge hier die beiden Links ein und bitte dringend um Beachtung und auch die Weiterverbreitung!

 

http://www.youtube.com/watch?v=Qh9YOyM2TAk&feature=player_embedded

 

 

http://www.trainieren-statt-dominieren.de/artikel/der-hundefluesterer

 

Hunde"trainer" - wie Millan haben nichts in unseren Wohnzimmern zu suchen: weder als Unterhaltung noch als "Retter" von Hunde-Mensch-Beziehungen!!!

 

 

*** *** ***

 

 

 

 

...zur Kastration und die Aufklärungsarbeit von Tierärzten...

 

an dieser Stelle die Einleitung zu einem Artikel von Dr. Udo Gansloßer und Sofie Strodtbeck

 

"Das Kastrieren von Hunden gehört, so könnte man meinen, mittlerweile fast schon
zur Grundausstattung eines deutschen Hundes. Die Gründe dafür sind nicht selten
fadenscheinig und äußerst „pro Mensch“ ausgewählt. Dr. Udo Gansloßer und Sophie
Strodtbeck erklären, was eine Kastration ist, was sie für einen Hund bedeuten kann
und räumen mit alten Märchen und Mythen zu diesem Thema auf."

die Leseprobe findet Ihr unter diesem Link

 

http://www.sitzplatzfuss.com/wp-content/uploads/2010/09/Leseprobe_SPF_2.pdf

 

 

 

Soviel auf jeden Fall vorab:

es ist Zeit sich von Grundsatzkastrationen zu distanzieren! Zumeist sind sie strafbar, weil ohne medizinische Notwendigkeit zum anderen kann man auch auf das Mittel der Sterilisation ausweichen!!!

 

 

 

 

 

...zu "ein Welpe soll es sein"...

 

Ich möchte mich nicht zu sehr über die Umstände auslassen, was zu Geschichten wie der von "Tjabo" führt.

Leid tragend ist immer der Hund.

Egal, ob er aus dem Ausland, aus einem deutschen Tierheim oder vom Züchter kommt.

Es ist nunmal keine einfache Sache, sich mal eben einen (jungen) Hund zu holen.

Mich erschreckt im Zusammenhang mit Tjabos Geschichte, dass es sich hier um einen Vertreter einer gemeinhin "leicht zu händelnden" Rasse handelt.

Vom Züchter, ohne Altlasten...

Aber lest selbst - und vielleicht ist jemand dabei, der Tjabo helfen will und es auch kann...

 

 

Für Tjabo hat sich dann doch ein Zuhause in Sicherheit gefunden...
auf dem Land, weitab von allem, was ihm Angst macht.
Bei einem Frauchen, das mit ihm arbeitet und mit Kumpels. Endlich!
 
Die Story:
 
Tjabo hat vermutlich im Welpenalter schon schlimme Erfahrungen gemacht, denn er hat ziemlich viele Ängste (Klappern, Schüsse, Gewitter, Silvesterböller und undefinierbare Geräusche). Bei Dunkelheit geht er nicht gern raus und ist auch sehr unsicher. Wenn er einen Schrecken bekommt reagiert er panisch und mit Flucht. In diesen Momenten entwickelt er wahnsinnige Kräfte und ist  kaum zu halten. Mit Halti beherrscht er sich, aber nur sehr mühsam und er kämpft sehr mit sich dabei.
 
Leider ist Tjabo aufgrund seiner Unsicherheit in seinen 2,5 Jahren schon zum Wanderpokal geworden, er musste schon 5 x das Zuhause wechseln.
 
Tjabo braucht eine Familie mit Hunderfahrung und eine Person, zu der er Vertrauen aufbauen kann, die ihm Sicherheit gibt, wenn er Angst hat.
 
Tjabo ist ein intelligenter Hund, der sehr gern lernt und sich auch gut disziplinieren läßt, wenn er mal über die Stränge schlägt. Er ist selbständig und neugierig und probiert immer mal wieder aus, ob ein Verbot wirklich ein Verbot ist. Er ist absolut lieb und freundlich zu allen Menschen, auch zu Kindern und läßt ziemlich viel mit sich machen. Ganz kleinen Kindern gegenüber ist er stürmisch. Er beherrscht die Grundkommandos wie: Sitz, Platz, Komm, Raus da (wenn er im Wald stöbern will), brings her (apportieren) und er kennt einen Abbruchbefehl, wenn er wegrennt. Mit anderen Hunden kommt Tjabo gut zurecht.Tjabo ist autofest, leinenführig und tobt gerne auf Wiesen frei herum. Er rennt für sein Leben gern und ist wirklich schnell und ausdauernd. Tjabo liebt Wasser und buddelt gern, er braucht einen Garten, der nicht allzu gepflegt ist.
 
Trotz allem.
 
Wie aber kam es, dass fünf "Besitzer" mit ihm nicht klar kamen? Fünf Familien in 2 1/2 Jahren, das ist alle fünf Monate ein "Besitzer"-Wechsel! In einem Alter, in dem zunächst die Prägephase schon schräg lief.
 
Und ein einstmals unbelastetes Hundekind die ersten Altlasten in den Rucksack bekam.
Weil ein junger, umtriebiger Hund dann doch "etwas Mühe" macht?
Weil er keinen "An/Aus-Knopf" hat?
Weil seine Kraft nicht zu bändigen ist?
Weil man aus Not, ihm nicht gerecht zu werden, ihn nichts erleben lässt? Einfach in den Garten, nicht mehr?
 
Für Tjabo ging es doch noch gut aus. Für so viele endet das Hundeleben im Tierheim, bevor es richtig begonnen hat. Schlimmstenfalls türmen sich immer mehr Päckchen im Rucksack, bis diesen "schwierigen", "auffälligen" Hund wirklich keiner will.
Und der Mensch? Die Menschen? Die, die das zustande brachten?
Haben ihn ja "untergebracht". Haben vielleicht einen neuen Hund?
 
Wo ist unsere Verantwortung Lebewesen gegenüber?

 

 

 

 

...zur Wirksamkeit von so genannten "Schutzverträgen".

Klar unterschreibt man, wenn man einen Hund - oder eine Samtpfote - aus dem Tierschutz "retten" will, oder DEN super Hausgenossen gefunden und sich in ihn verliebt hat. Und man will sich ja auch als geeignet und kooperativ präsentieren.

Lest dazu hier

http://www.doggennetz.de/index.php?option=com_content&view=article&id=620:aua452-wege-ins-unglueck-schutzvertrag-ein-gastbeitrag-von-marla-elan&catid=35:aua&Itemid=53

und hier

http://www.anwalt.de/rechtstipps/tier-schutzvertraege-auf-dem-pruefstand_008867.html

es empfiehlt sich unter Umständen zumindest folgende Bemerkung beim Lesen eines solchen Vertrages:

"...unterschreiben kann ich dieses Papier schon, aber ist es überhaupt wirksam???"

Da sollte dann doch das jeweilige Gegenüber etwas dazu sagen...

GANZ WICHTIG:

SCHUTZ- oder ÜBERNAHMEVERTRÄGE,

die zwingend und pauschal KASTRATION für den Hund vorschreiben, sind

UNWIRKSAM. Kastration ist lt. Tierschutzgesetz verboten und Verträge, die zu verbotenen Handlungen auffordern, sind ungültig.

 

 

 

 

... zum Schweigen im Tierschutz

oder auch Aussitzen genannt.

Schweigen, wenn der Tierschutz dann von Fall zu Fall höchst fraglich ist!

Zwei Hunde völlig unnötigem Stress ausgesetzt und aus ihrem Lebensraum gerissen, unlogische Schlussfolgerungen gezogen, Fakten einfach unbeachtet gelassen, einen Menschen bis auf den Grund der Seele verletzt und gedemütigt.

Und alle Verantwortlichen drücken sich vor einem offenen Wort, von einer Entschuldigung oder Wiedergutmachung gar ist der Verein  und seine Mitstreiter weit entfernt...

Die Geschichte:

 

Irgendwo in Deutschland sind meine beiden Langnasen Sana und Filou… wer hat sie gesehen?

Im Jahr 2006 habe ich zu meinem Ersthund Gina (übernommen vom TH Würzburg im Dez. 2003) einen Galgowelpen von A.S.P.A. übernommen mit Schutzvertrag -und Gebühr. FILOU…

Im Dezember 2006 übernahm ich die Greyhündin SANA vom selben Verein -
zunächst auf Pflege. Sana war damals sehr krank, was ich nicht wusste. Es kristallisierte sich ein massiver Leishmanioseschub heraus, der mich zunächst veranlasste an eine Hüfterkrankung zu denken, in der Tierklinik (Frankfurt) wurde dann aber Leishmaniose festgestellt…
Auch Sana wollte ich übernehmen, da die Interessenten für einen kranken Hund dünn gesät sind. Allerdings zeichnete sich da schon meine Burn-out-Erkrankung ab, sodass es zu einem formellen Vertrag nie kam.
Dennoch lebte Sana weiterhin mit uns, in dieser Zeit war ich sogar ja Pflegestelle für den Verein.

Nach massiven Überlastungs-Störungen MUSSTE ich im Herbst 2008 wg. “burn-out-Syndrom” in eine Psychosomatische Klinik aus der ich Ende Januar 2009 entlassen wurde. Die Hunde waren in dieser Zeit in einer Tierpension untergebracht. Dort wohl infolge von Unkenntnis über Windhunde und ihre Kälteempfindlichkeit sehr stark abgemagert! Allein meine MIschlingshündin Gina war dick geworden… Die Windhunde bekam ich mit allergrößter Mühe und Futterumstellung wieder “hin” – im Spätsommer 09 waren sie wieder stabil. Mangels barf-Erfahrung nahmen sie mir im Winter wieder rasch ab, was mir den Amtstierarzt im Haus bescherte… irgendjemand muss auch hier (anderer Wohnort) gewusst haben, dass die Hunde von A.S.P.A. sind, jedenfalls wusste man auch dort Bescheid…. man schickte mir – nach monatelangem Schweigen einen Kontrollbesuch.

Allerdings nahmen durch das Verständnis und die Tipps des Amtstierarztes meine beiden Windis wieder gut zu, Sana hatte zudem im Januar 2010 einen akuten Leishmanioseschub. Wohlgemerkt: In dieser Zeit war von alledem bei meiner Mischlingshündin nichts zu bemerken… also niemand konnte mir Unfähigkeit und Vernachlässigung in der Haltung meiner HUnde nach sagen!

Ein weiterer Klinikaufenthalt deutete sich an und eine “Freundin” mit Tierpension in NRW bot sich an, zu günstigem Preis meine drei zu nehmen. Bis Ende Mai. Eine Bekannte fuhr mir die Drei ins Tierhotel, nachdem alle drei vom AmtsVet UND der Tierärztin (am 19. März 2010) gesehen worden waren: alle drei in bestem Zustand!!!
Am 22. MÄrz 2010 ging ich in die Klinik.

Da mein Rückholdienst Ende Mai ausfiel und ich keinen Ersatz fand, wurde mir am 3. Juni 2010 vom Tierhotel mitgeteilt, dass Filou und Sana an A.S.P.A. übergeben worden waren. Gina war noch im Tierhotel.

WAS MICH SEHR ERSTAUNTE: A.S.P.A. machte MIR Vorwürfe über den schlechten Zustand meiner beiden… obwohl ich sie 10 Wochen! gar nicht hatte!!!

Gina wurde liebenswürdigerweise ohne große Probleme vom Tierheim Würzburg abgeholt und nach einer routinemäßigen Platzkontrolle (da hatte seit 2003 sich keiner mehr gekümmert!!) mir wieder übergeben.

A.S.P.A. verkündete mir, dass ich Filou gegen Zahlung der neuerlich aufgelaufenen und täglich anwachsenden KOsten holen könne, Sana bliebe bei ihnen, sie wäre nie mein Hund gewesen… “LG…”
WAS TUT EIN TIERSCHUTZverein zwei Hunden an!
AUSSERDEM könne bei Sana KEIN Leishmaniose-Titer nachgewiesen werden! Hätten sich zwei Tierkliniken irren sollen?

Sana und Filou sind NIE auf den A.S.P.A.-Seiten aufgetaucht, weder unter den zu vermittelnden Hunden noch auf der Geschafft-Seite!!! Wo sind sie?

Ich möchte erreichen, dass A.S.P.A. sieht, was da von ihrem Verein unter dem Begriff “TIERSCHUTZ” angerichtet wurde!
Ich möchte wissen, wo Sana und Filou sind und ob sie wenigstens zusammen bleiben durften… Die Menschen, die meine Beiden haben, müssen wissen, was wirklich passiert ist.
Im besten Fall möchte ich Filou wieder nach Hause holen… für Sana hätte es allenfalls eine moralische Grundlage gegeben, sie werden sie mir nicht mehr geben…

Übrigens hat der Vorstand von A.S.P.A. dem ich persönlich bekannt bin! und mit dem ich solange es mir gut ging, guten Kontakt hatte, sich NIEMALS selbst eingeklinkt und sich mal mit MIR unterhalten.
Auch als durch die Misere neu gewonnene Helfer und Freunde ihre Fühler ausstreckten, hüllte sich der Verein in Schweigen und mauert bis heute! Gespräch unmöglich!

WER WEISS, WO SANA UND FILOU JETZT LEBEN! WO SIND EIN GESTROMTER GALGO und eine SCHWARZE (Grey)hündin aufgetaucht und wird dazu die Geschichte von der “Rettung” erzählt? Vor mir müssen Tiere nicht “gerettet” werden, unzählige Menschen in meinem Umfeld können dies bestätigen.
Sana und Filou sind eventuell auch im Ausland zu finden, Österreich, die Niederlande oder die Schweiz kommen in Frage..
ODER: Wer kennt einen guten Anwalt in Sachen Tierrecht, der mit Herz und Hirn bei der Sache wäre?

Das Tierhotel, in dem sich Sana, Filou und Gina befanden ist das Tierhotel- Weiss in Heiligenhaus.

Als die Hunde dort abgeholt und deren “schlechter” Zustand für würdig befunden wurde, nicht mehr an die Tierhalterin zurück kehren zu dürfen, waren sie bereits 10 Wochen (!) dort.

Zu finden auch über Facebook zum ver- und teilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...dem werbewirksamen 4. Oktober - Weltierschutz-Tag oder so ähnlich benannt

Der Drogeriemarkt-Prospekt…  da liegt er zusammen mit einem Bündel anderer bunter Papierteile, deren Herstellung sich der Hersteller hätte sparen können – meinetwegen.

Und was steht beschwörend, als wäre es doch etwas enorm Wichtiges, auf der ersten Seite des Drogeriemarkt-Prospektes unter drei adretten wolligen Viecherl:

Nicht vergessen: Welttiertag am 04.10.2011! Jetzt schon an Ihr Haustier denken!

Aha. Mal ganz abgesehen davon, dass das angefügte „2011“ völlig überflüssig ist, weil es suggeriert diesen Tag gäbe es nur ein einziges Mal, nämlich am 4. Oktober diesen Jahres, schäumt mein Tierschutzverständnis gewaltig beim „jetzt schon an Ihr Haustier denken!“

Noch ein „Aha“.

Dächten wir alle nur am 4. Oktober an unsere Haustiere, stünde es um „Hund, Katze, Maus“ noch schlechter, als eh schon allerorten zu lesen ist. Denn auch der deutsche Tierschutz hat jede Menge Dreck an diversen Stecken und eine Menge schwarzer Schafe tummeln sich zum Unwohlsein von Tieren.

Meine Hunde bekommen an jedem Tag dieses Jahres und bekamen es auch im Jahr davor und werden es hoffentlich auch im nächsten Jahr bekommen, täglich 1 kg Rohfleisch auf zwei Mahlzeiten verteilt, einmal mit einer Portion eingeweichter Haferflocken plus frischer Kräuter aus meinen Töpfen oder wahlweise Reis vermischt und bei der anderen Hälfte des Abends gibt’s als Rohkostbrei alles was mein Mixer so an Obst und Gemüse zerkleinert mit Joghurt und mal Öl, mal Ei … manchmal die übrigen Nudeln oder Kartoffeln meiner Mahlzeiten, dazu jede Menge Leckerli auf den Spaziergängen,  bei Spiel und Übung und zwei Mal die Woche Rinderbrustknochen. Alle haben Liegeplätze aus Bettdecken mit diversen wechselbaren Bettbezügen und dazu Kopfkissen. Es gibt ab und an die Erlaubnis für Sofaplatz oder Bettchenschlummer, wenn von mir gestattet. Alle haben hübsche und praktische Geschirre, schöne Halsbänder… nicht nur EINES und ordentliche, farblich passende und zweckmäßige Leinen. Jeder meiner Hunde hat einen Futterbeutel als Dummy und kriegt zum Clicker-Training Käse oder Wurst!

Ich gucke meinen Hunden bei den täglichen Streicheleinheit-Vergabe-Zeiten in die Ohren und auf die Zähne und schneide wenn nötig die Krallen…

WARUM, WARUM um alles in der Welt sollte ich ausgerechnet am 4. Oktober an meine gehegtes und gepflegtes Tier denken? Weil ein Drogeriemarkt ein bisschen super billigen (in des Wortes doppelter Bedeutung) los werden will?

Wo es tausende Tiere gibt, die es bitter nötig hätten, dass mal jemand an sie dächte??? Mal ganz davon abgesehen, dass es in Südafrika verheerendes Menschenelend gibt? Mal ganz abgesehen davon, dass sich in Nordafrika  Menschen in Lebensgefahr begeben, weil sie die vage Hoffnung auf ein besseres Leben unter einem freiheitlicheren Regime trägt und es dort an allem mangelt, was ein gutes Menschenleben bräuchte? Mal davon abgesehen, dass in der innersten kältesten Russischen Taiga sich kaum jemand Gedanken um alte Mütterchen und Väterchen macht, die hinter schiefen Gartenzäunen in wackligen Bretterhäusern verlassen von jeglicher russischer Regierung vor sich hin vegetieren?

So – lieber Leser… wenn Sie an all das schon mal gedacht haben und so nebenbei, weil Sie die Tagesnachrichten grade dahin gehend motivieren, es auch am 4. Oktober zufällig tun und wenn Sie zufrieden auf ihren zwitschernden Wellensittich in der warmen Oktobersonne auf dem Balkon gucken oder auf ihre wohlig schnurrende Katze und das glänzende Fell ihres Wauzis – DANN denken Sie vielleicht mal eben noch an bedrohte Tierarten dieser Welt, an Wale und Haie – in verschmutzten Weltmeeren vom Aussterben bedroht. Dann denken Sie mal eben noch an gequälte Tiere aus Animal-Hoarding direkt vor der Haustür mitten in Deutschland. Oder an Massenvermehr-Anstalten erbkranker Hunde in Polen oder Frankreich… und wer will es schon wissen? sicher auch irgendwo in Deutschland…

Oder Sie denken ein wenig über misshandelte und qualvoll getötete Windhunde Spaniens nach…

Noch mehr Input gefällig? Sie dürfen am 4. Oktober auch über entsetzliche Tiertransporte zur Ernährung der Menschheit nach denken oder über ebenso entsetzliche Tier(meist Hunde-)transporte im „Namen des Tierschutzes“. Oder über Hähnchen-Elend in Mastanstalten.

Wenn an diesem 4. Oktober dann noch Platz ist für Gedankengänge und Ihnen noch nicht der Kopf raucht und die Seele schmerzt ob des Menschen- und Tierelends dessen wir auf dieser Welt fähig sind, DANN könnten Sie noch darüber nach denken, warum sie ausgerechnet am 4. Oktober über Ihr Haustier hätten nach denken sollen!

War da was? Ach, religiös sind Sie jetzt nicht so… ich sage es Ihnen trotzdem: der 4. Oktober ist der Gedenktag des Heiligen Franziskus von Assisi! Eine wahrlich faszinierende Person – auch ohne die Legende um den Wolf von Gubbio, mit dem Franziskus gesprochen haben soll. Auch als nicht religiöser Mensch lohnt dieser Mann und sein Lebensweg ein paar Gedanken.

Und noch ein Tipp: all diese Denkanstöße die ich Ihnen hier mit geben wollte sind für meinen Geschmack etwas viel für einen einzigen 4. Oktober…

Denken Sie einfach immer dann, wenn Sie Ihrem Tier den vollen Futternapf hin stellen an die geschundenen Geschöpfe dieser Welt! Mensch UND Tier.

Ach, Sie haben kein Haustier?

Macht nichts: Denken dürfen Sie auch so…

 

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...einer sonderbaren Version des Tierschutzverständnisses. Einer Version, die angeblich zum Tieres/Hundeswohl jede Menschlichkeit völlig aus dem Blick verliert. Einer Version von Tierschutz, in der das Wohl des Tieres vorgeschoben wird um eigene Profilierungssucht zu befriedigen. WELCH EIN ZWEIFELHAFTES PROFIL, das auf dem Rücken der Tiere ausgetragen wird, die in ihren Pflegestellen, bei ihren Menschen ein Jahr oder länger alles bekamen und dann in einem Willkür-Akt (WIR HABEN DIE MACHT!) von "ihrem" VErein aus ihrem Leben gerissen wurden.

Ein Beispiel ist hier zu finden: http://www.rettet-maya.de/index.html

 

 

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...zum Auslandstierschutz und zugleich zum Tierschutz vor der eigenen Haustür,
diesmal nicht von mir sondern mit freundlicher Genehmigung übernommen

von Herrn Michael Schlesinger



 

Wo soll das noch hinführen?

 

von Michael Schlesinger

 

Der betreuende Tierschutz in Deutschland hängt am Tropf und ständig kommen Meldungen, dass eine Einrichtung jämmerlich verendet ist. Dies war jüngst in Schleiz der Fall, dort werden jetzt die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt. Fazit: Etliche Hunde, Katzen und Kleintiere müssen irgendwo untergebracht werden. Doch wo soll dies auf Dauer hinführen?

Auch wenn es so einigen nicht gefällt, doch auch dies muss einmal in aller Deutlichkeit gesagt werden. Es kann nicht angehen, dass eine Flut von Hunden aus dem Ausland bei uns Unterschlupf findet, gleichzeitig aber die Gelder, die für diese Tiere gebraucht werden, ins Ausland gehen. Es kann nicht sein, dass wir ständig mit Spendenaufrufen für ausländische Einrichtungen überhäuft werden, wenn wir uns schon um die Tiere von dort kümmern. Es kann nicht sein, dass jeder, der dies offen ausspricht, als Rassist dargestellt wird. Wir sind hier bei uns z. B. multikulturell und dennoch verwahren wir uns davor, dass auch noch die letzten Gelder, die dem betreuenden Tierschutz außerhalb der großen Vereine verblieben sind, mit solchen Aufrufen ins Ausland transferiert werden. Ständig kommen Anfragen, ob nicht der eineoder andere Hund aufgenommen werden könne, ein Hund aus Deutschland, doch alle Einrichtungen sind voll. Genauer, alle verbliebenen Einrichtungen sind voll oder stehen vor dem finanziellen Aus.

 

Tote Hunde an Autobahnknotenpunkten

Seit einiger Zeit veröffentlichen wir Videos unseres Tierheims der anderen Art, doch auf das Video der Fütterung, dessen Link auch über die Verteiler ging und dessen Inhalt auch unsere fast maroden Zustände zeigt, stellvertretend für viele andere Einrichtungen, da für Renovierung das Geld fehlt, das großteils dahin ging, wo die Hunde bei uns herkommen, scheint niemanden zu interessieren. Nicht einmal die „Kritiker“ unserer Arbeit scheinen ihre Aufmerksamkeit darauf gelenkt zu haben.

 

Ebenso unberührt wird mittlerweile damit umgegangen, dass an einschlägigen Autobahnknotenpunkten immer mehr tote Hunde aufgefunden werden. Es scheint nicht einmal nach einem Chip geschaut zu werden, um den Ursprung dieser armen Kreaturen bekannt zu machen. Dies bringt mich dann wieder zum Thema Gelder ins Ausland. Gehen diese Gelder dann auch dorthin,wofür geworben wurde, oder wird zumindest ein nicht unerheblicher Teil von Verwaltung und sonstigem Drumherum verschlungen. Z. B. Reisekosten, um Spenden und Gelder zu übergeben?

 


Welche Farbe hat die Herde?

Früher sprach man einmal von schwarzen Schafen im Tierschutz, doch was wenn fast die ganze Herde schwarz ist? Heute muss man wohl eher das weiße Schaf als Ausnahmen bezeichnen. Dumm nur, dass so viele gutgläubige Tierfreunde diesen schwarzen Schafen folgen, ohne zu sehen,was dort für ein Schindluder getrieben wird.

Nein werte „Kritiker“, dies ist nicht ein versteckter Spendenaufruf, sondern nur der Versuch,die erste Kruste eines eitrigen Geschwürs anzukratzen, um den Dreck ein wenig abfließen zu lassen. Wie oft haben wir das schon versucht, doch es wird täglich schlimmer.

Aus Geiz und Angst um den Gewinn am Hundetransfer werden immer mehr Hunde, die als Rückläufer dem Verein auf der Tasche liegen könnten, auf so genannte „Notpflegestellen“ verfrachtet und,wenn nicht schnell genug sich ein neues Zuhause finden lässt, auf die nächste und nächste und nächste, bis die Tiere so psychisch am Ende sind, dassselbst eine Einschläferung von Amtstierärzten befürwortet und abgesegnet wird. Manch anderer Verein droht erst damit, den Hund wieder zurück in Land X zu bringen,und wenn die Drohung nichts bringt, wird es dann tatsächlich durchgeführt.

Alle anderen Hunde landen in deutschen Einrichtungen und bringen diese an den Rand ihrer Kapazitäten oder treiben sie sogar in den Ruin. Auf der Strecke bleiben unsere eigenen deutschen Notfälle. Bestes Beispiel, nicht einmal eine einzige Anfrage in drei Wochen für Welpen, die uns im Pappkarton aus dem Kofferraum einer Limousine übergeben wurden. Nein,Hunde „vermittelt“ man heute auf Autobahnraststätten, Autohöfen oder Parkplätzen. Das ist immer ein zentraler Platz, wenn ein Transport quer durch Europa nach Deutschland kommt.

Ja,diese „Tierschützer“ wissen,wie das Geschäft geht. Einmal ein Wochenende auf Tour und gut ist. Die Betreuung obliegt den anderen, die 7 Tage die Woche meist rund um die Uhr in Bereitschaft ohne Aussicht auf Urlaub oder Auszeit wegen Krankheit zur Verfügung stehen müssen.

 

 

Ja zur staatlichen Kontrolle

Wir befürworten die steuerlichen Sanktionen bei „Sch(m)utzgebühren“ eingeführter Tiere, die europäischen Auflagen für Transporte und sogar die als schikanös bezeichneten Zollkontrollen auf Flughäfen. Nur so lässt sich vielleicht noch die Spreu vom Weizen trennen.

Wie lange soll der Direktvertrieb aus dem Ausland noch weitergehen und dabei regelmäßig Hunden das Leben kosten, wenn sie bei der Übergabe an der Autobahn, „abgängig“ werden? Wie lange noch werden total scheue Hunde gesucht, die als total menschenbezogen ihrer „neuen Familie“ übergeben wurden? Wie lange müssen wir uns anhören, „das kann doch mal vorkommen“ und zusehen, dass dies zur Regel wird? Wie lange werden Hunde aus dem Katalog ausgesucht und nach Bezahlung zur Raststätte „des Vertrauens“ gebracht? Haben wir hier nicht die gleichen Machenschaften und Zustände wie beim Menschenhandel, wenn sich jemand eine Braut aus Thailand bestellt?

 

 

„Platz“-Qualitäten

Was wenn es dann doch nicht der Hund ist,den man sich vorgestellt hat? Da kommen dann die Meldungen, die Leute wollen ihn sofort wieder weg haben, obwohl wir sie über alle Eigenheiten des Hundes aufgeklärt hatten. Oh ja,diese Aufklärungen, wie wir diese lieben, bisher hat noch kaum eine Beschreibung außerhalb des Aussehens auf den Hund gepasst, den wir von Tierschutzorganisationen aufgenommen haben. Doch bei den Hunden auf der Endstelle soll alles bestens erläutert gewesen sein? Sehr unwahrscheinlich.

Doch was ist nun mit diesen Hunden, nachdem sie wieder in der „Obhut“ des Menschen sind? Die „Endstelle“ möchte oft diesen doch nicht optimal passenden Hund zurückhaben, dies stößt dann bei der vermittelnden Orga auf Unverständnis und als Notfall taucht dieser Hund, von der Endstelle so jäh verstoßen, in allen Verteilern und auf allen Webseiten als der total missverstandene Notfall wieder auf, bekommt meist einen neuen Platz, sei es Pflegeplatz, sei es Endstelle und oft genug geht das gleiche Spiel von vorne los.

 

So und ähnlich werden dann alle guten und seriösen Stellen im Land zugeschossen und es bleibt kein Platz für eigene Notfälle. Finden dann die ach so tollen Tierschützer keine Unterkunft mehr, kommt der Spendenaufruf für die ausländische Pension oder die ausländische, arbeitslose Pflegestelle oder die ausländische Auffangstation, die ja alle so tolle Arbeit leisten. Unsere deutschen Stellen interessieren scheinbar niemanden, so gibt eine nach der anderen aus Frust, finanzieller Not oder aus körperlicher Überlastung auf.

Das kann und darf es nicht sein!!!

 

Überlegt genau, wem ihr vertraut, hinterfragt alles und jeden, egal wie lange ihr ihn oder sie kennt, denn wie sagt man so schön? Gelegenheit macht Diebe.

 

„Es geht um die Tiere“?

 

Wer wird wohl der oder die Nächste sein, bei dem durch den Verteiler geht, xx Hunde und xxx Katzen brauchen dringend eine Unterkunft, aus gesundheitlichen oder aus finanziellen Gründen macht diese oder jene Stelle zu? Wer kann das jetzt schon sagen, so etwas kommt immer ganz plötzlich, weil immer bis zum letzten Moment versucht wird, die Einrichtung zu erhalten und den Tieren ein Heim zu geben. Kurz vor Schluss kommen dann noch von den Orgas,die dort evtl. Hunde untergebracht haben, Sprüche wie, es geht doch um die Tiere. Daran können wir kaum noch glauben, denn das Interesse an untergebrachten Tieren beschränkt sich nach einiger Zeit nur noch darauf, ob denn vielleicht doch ein Interessent sich gemeldet hat, das einzelne Tier ist nicht mehr interessant.

 

Denkt mal darüber nach, denn wer ist der Nächste: wir, ihr oder ein anderer?

 

Uschis Oase

Tierschutzinitiative Vorpommern e. V.
Michael Schlesinger
Jeeserweg 1
18519 Sundhagen / Miltzow
Tel.: 038328-65244
Fax: 038328-659812
Mobil: 0173-4772076
Mail to:
Michael@usichsoase.com
Internet: http://www.uschisoase.com/






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...Bildern dieses Zuchtrüden auf der Weltausstellung in Paris 2011

wenn man da überhaupt noch Gedanken und Worte findet!

 

      

Zadziorny Zuch Confidence Interval auf der Weltausstellung Paris im Juli 2011
Fünf Jahre alt, eigentlich ein wunderschöner Chart Polski. Seiner jetzigen Besitzerin Violette Fontvieille wurden vor zwei Jahren 30 Hunde (von 120!) beschlagnahmt! Das hat Mme Fontvieille nicht interessiert, sie vermehrt munter weiter: Australian Sheepards, Podencos, Chart Polskis... wie es scheint ist noch eine weitere Rasse hinzugekommen. Die Hunde die vor zwei Jahren beschlagnahmt wurden, haben alle Verhaltensstörungen, ihr körperlicher Zustand war so wie der des armen Zuch. Ein Chart Polski hat - standardmäßig - eine "kräftige Statur"...
Züchter auf der ganzen Welt sind empört:
Wie kann ein Hund in diesem Zustand zugelassen werden?
Warum kann Mme Fontvieille einfach auf diese Art weiter murcksen und Hunde quälen?
Warum fühlt sich niemand zuständig, dieser Frau und ihrer Familie Hundehaltung und Zucht zu verbieten. DAuerhaft?
Der FCI in Belgien wurde von mehreren Seiten auf den Kennel "Les Coteaux de Soubirous" und das andauernde Drama dort hingewiesen und hat per Mail behauptet, nicht zuständig zu sein!
Wer bitte dann, wenn nicht der FCI?



       


Auf dem linken Bild kann man deutlich den Unmut der Richterin über die viel zu schmale Taille erkennen. Das rechte Bild stammt aus 2010, also muss der arme Hund bereits seit einem Jahr - wahrscheinlich aber schon seit er von Mme Fontvieille gekauft wurde... leiden.

Anmerkung 2014:

Zuch ist inzwischen verstorben...

seine Züchterin hatte vergeblich versucht, ihn von Mme Fontevieille zurück zu kaufen...


  
 

 



 

 

 

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... Leinenpflicht

Immer wieder und immer wieder das leidige Gezerre, wenn Klein-Hund-Halter seinen Giftzwerg ohne Leine laufen lassen darf und dann Groß-Hund-Halter begegnet, der seinen Schäfi oder Dobermann oder oder oder an der Leine halten MUSS...
Der Kleine scharwenzelt lustig herum und regt den Großen natürlich auf. DANN hat es noch nicht mal unbedingt mit schlechter Erziehung zu tun, WENN dem Großen der Geduldsfaden reißt!
Während Stadtväter am Grünen Tisch einfach ab 50 cm Schulterhöhe eine Leinenpflicht verordnen, läuft in der Praxis grade zwischen dem scheinbar hilflos Festgehaltenen und dem freien Kleinen ein Beziehungsdrama ab... Im günstigsten Fall gelingt es dem Groß-Hundler Kräfte und Ruhe zu bewahren oder er hat einen Fluchtweg/Trampelpfad entdeckt und kann entkommen und der Kleinhundler empört sich nur über "pöbelnden großen HUnd" denkt zu Unrecht "da sieht mans mal wieder..."
Im noch günstigeren Fall haben beide Hundler genügend Sachverstand und der Kleinhundler leint seinen einfach an oder führt ihn trotz Nicht-Leinenpflicht einfach an der Leine...
Im schlimmsten Fall gibt es ein Hauen und Stechen, weil der Große sich mit 40 Kilo in die Leine wirft, los reißt und sich auf den Kleinen stürzt, durch die vorherige (falsche) Situation schon aufgepeitscht. Wäre MIT zwei angeleinten oder MIT zwei unangeleinten Hunden so wahrscheinlich nie passiert...
Solange solcher Irrsinn vom Grünen Tisch aus entschieden wird, ohne das Verhalten von Hundeschnauzen untereinander und die Wirkung der Leine auf den Hund zu kenne UND solange der Hundemensch auch in Unkenntnis (weil ohne HUndeführerschein) sein Hundi Gassi führt... werden wir das immer wieder haben!

Aber es ginge auch wesentlich einfacher:
In Stadtgebieten, Gemeinden, Döfern - kurz in jedem Wohngebiet, jedem Innenstadtbereich gehören immer ALLE Hunde an die Leine - - - ! Ohne Wenn und Aber.
Im Gegenzug ist es nötig, jeweils der Größe der Stadt/Gemeinde entsprechend eines, eventuell mehrere Hundeauslaufgebiete auszuweisen und zwar groß genug und eingezäunt!!! Im Zuge der anhaltenden Auslandstierschutz-Transporte halten vermehrt Windhunde Einzug in unsere Haushalte und ein Hundeausläufchen von einem Kilometer Lauflänge - sozusagen ein Teilstück eines Flußufers oder Parkweges - auszuweisen, mag für alte Hunde, Dackel und Labrador gehen, aber aktive Hunde anderer Rassen - nicht nur Windhunde, die aber besonders!!! sind da beim "Stöckchen holen" oder mal eben los sprinten ganz schnell weg und über alle Berge.

Schleswig Holstein und Nordrheinwestfalen scheinen in dieser Beziehung mehr Weitblick zu haben, als die übrigen Bundesländer.
Wer keine lebbaren Beziehungen für unsere Mensch-Hundeteams schafft, der darf sich nicht wundern, wenn sie sich die selbst suchen.
Wir dürfen nicht einerseits in einschlägigen "schönen" Ferseh- und Rundfunksendungen, in hübsch bebilderten Büchern und in schlauen Zeitschriften den Hund als besten Freund des Menschen betiteln und seine laaaange gemeinsame Geschichte preisen und zugleich überall "Vorschriften" erlassen die es Hund und Mensch nur schwer machen.
Noch ein Wort zum Verständnis von unliebsamen Situationen: Alle unsere Hunde sind NICHT der Golden Retriever aus dem Werbefernsehen und auch nicht Kommissar "Rex"...
Im besten Fall sind Hunde gut sozialisiert und geführt, von einem guten Zücher als Welpe in eine ebenso gute Familie vermittelt und dort leben sie brav bis an ihr Ende...
Im besten Fall!

Die Hunderealität hat ein ganz anderes Gesicht:

In weitaus mehr Fällen haben wir Hunde mit Altlasten, traumatisierte Hunde. Hunde die lange Zeit in Tierheimen verbrachten und die trotz aller Liebe und Zuwendung ihrer neuen Besitzer Macken und seelische Störungen behalten - ein Leben lang!
Schwierige Hunde, die dann einfach vorschnell als "aggressiv" abgestempelt werden...
Hunde mit Ängsten vor Autos, vor Artgenossen, vor bestimmten Menschen...
Aber auch diese Hunde haben ein Recht auf unsere Freundschaft...
...und benötigen nicht den unqualifizierten Ruf über die Straße:
"...ist DER immer so?"






... den nicht existenten "Alten"

wenn schon unter Menschen für den Menschen gilt: schön, gesund, aktiv, sportlich am Besten noch = normal und gut, Krankheit und Alter, Behinderung und eingeschränktes Leisungsvemögen ist halt eine leidige Randerscheinung - wie dann erst beim Tier.
Mensch und Hund gehen die Straße längs und alle glauben unbesehen, dass das auch die nächsten 30 Minuten so sein wird.  Radfahrer fahren ohne zu klingeln vorbei, und bleibt der Hund mitten auf der Straße stehen, weil, weil, weil.... wird ungeduldig mit  Fingern geklopft und beim Anfahren noch mal exrem Gas gegeben, damit Mensch und Hund gleichermaßen nochmals einen erschreckten Hupfer machen... und dann gibt es noch die ganz edlen anderen Hundehalter mit der "meiner ist nicht aggressiv Mine", die ihren folgsamen Labbi oder Toy-Pudel IMMER ohne Leine laufen lassen können.
Es gibt sie aber die Kranken und Alten - auch unter Hunden!
Und es gibt Demenz bei Hunden!

Die mitsamt der Leine ein wenig wirr kreuz und quer laufen. Plötzlich stehen bleiben und verwirrt nach denken...
Es gibt sie, die Hunde mit Linsentrübung, die sich schwer tun, ihre Umgebung einzuschätzen.
Es gibt sie, die frisch operierten oder die Herzkranken, die langsam gehen.
Die mit Knochenschmerzen oder anderem Übel.
Und auch sie haben ein Recht auf Spaziergänge, auf schnüffeln hier und schnüffeln dort, GEschäfte verrichten.....
UND sie können so gar nichts mit einem lautlos herannahenden Fahrrad anfangen vor dem sie nicht einmal ihr Mensch warnen konnte, weil er es nicht hörte.
Und sie können nichts mit einem friedfertigen Labbi anfangen, der sie bedrängt und bestupst und einfach nicht in Ruhe lässt oder sie zu Aktionen zwingt, zu denen sie einfach nicht oder nicht mehr in der Lage sind.
"Ihrer hört ja gar nicht"!
Kann er ja nicht mehr - oder nicht mehr auf Distanz und im Straßenlärm!
"Wie? Ach schwerhörig? Ja gibts das?"
Warum nur, warum mangelt es diesem ach so klugen, so blitzgescheiten Geschöpf "Mensch" in den meisten Fällen an einer großen Portion gesunden Menschenverstandes? Menschenverstand im doppelten Wortsinn: der Verstand des Menschen sollte eigentlich Menschen verstehen. Und wenn er das geschafft hat, dann versteht er auch seine tiere.


 

 

*** *** ***


...Hundeführer-S(ch)ein:

Es ließe sich einiges Hundeelend - und wohl auch Menschenelend - ersparen, wenn die Regierungen der europäischen Länder einen "Führerschein" für Hundehalter entwerfen und per Gesetz vorschreiben würden.
Schlagartig würden unüberlegte Hundekäufe zurück gehen, Tierheime aufatmen können und ich glaube persönlich auch, dass sich so mancher Unfall durch Hundebisse vermeiden ließe.

Warum? Bei entsprechenden Kriterien die in so einem Papier fest gehalten sind, müssten künftige Hundehalter beispielsweise einerseits Auskunft darüber geben, wie sie sich ihr Zusammenleben mit dem neuen Familienmitglied vorstellen, es müsste aber auch theoretisches Wissen abgefragt werden. Dieses "Papier" oder dieses "Erlaubnis" zum Halten und Führen von HUnden müsste sich aber vom jetzigen Hundeführerschein schon mal dadurch unterscheiden, dass er VOR dem Kauf eines Hundes zu erlängen wäre. Nicht erst MIT Hund...

Ich selber habe eine Fülle Ideen dazu im Kopf - aber momentan nur wenig Muße, dies alles einmal sinnvoll aufzuschreiben und zu sortieren... aber wird noch kommen!



*** *** ***


...BARF

Es geht noch immer die Mär, dass sie einfach eine Auswahlmöglichkeit wäre: die Rohfleischfütterung! Man kann darüber diskutieren, kann den Aufwand übertrieben finden, kann sich aus persönlichen Gründen einfach dazu nicht überwinden, seiner Schnuffelnase rohes Fleisch zu füttern... (aber es gibt auch hierfür Möglichkeiten)

Dennoch bleibt es Fakt: In Hundemägen und Gedärmen richtet handelsübliches Trockenfutter mit überwiegend Getreideanteil nichts Gutes an! Ich will mich nicht über die einzelnen Ernährungskomponenten auslassen und hier Statistiken und wissenschaftliche Untersuchungen quälen noch medizinesche und anatomische Grundlagen anführen. Dies tun andere an anderer Stelle und ich möchte auf diese detaillierten Quellen hier nur hinweisen...

Mir geht es hier viel mehr darum, festzustellen, dass wir in dieser Gesellschaft die Blickrichtung gewaltig verschoben haben:
Wir füttern an Pflanzen fressende Wiederkäuer Tiermehl!!!
Wir füllen Futterpflanzen in Autotanks,
bauen riesige Monokulturen an Mais an um Biogasanlagen zu füttern
und ernähren eine Futtermittelindustrie, die usn weis macht, dass in auf Fleisch ausgelegte Hunde- und Katzenmägen Getreide muss... von Zucker, anderen Zusatzstoffen und "Vitaminen" gar nicht zu reden.
Ein großer Teil der Trockenfutter zugesetzen "Vitamine" ist oft in dieser angebotenen Form für die Tiere gar nicht verwertbar...

Ich möchte Euch, die Ihr hier lest aufrütteln und aufmerksam machen und anregen, sich die nötigen Infos zu holen: In die Mägen von Hund und Katze gehört in aller erster Linie rohes Fleisch... für ein gesünderes und womöglich auch längeres Leben und weniger Tierarzt-Besuche...


*** *** ***



...Hundehäufchen (oder -haufen)

Ja, sie sind ärgerlich! Je größer, desto ärgerlicher.
Aber mindestens genauso ärgerlich sind die Mengen an Coffee-to-go-Bechern, Kronkorken, zusammen geknüllten Tetra-Packs mit vormals Rotwein oder was auch immer darin...
Glasflaschen, leere Chips-Tüten... da könnte ich und Ihr vermutlich auch noch lange aufzählen!

Hundhäufchen sind eklig, wenn man denn im Stadtgebiet daran vorbei muss oder am ende noch hinein tritt... und in der Innenstadt haben derlei HInterlassenschaften nichts verloren... wer mit seinem schicken Hundekumpel am Sonntag Nachmittag zur Abwechslung ein wenig flanieren möchte... der läßt die Feuchtnase vorher mal "großes Geschäft" machen.
So einfach ist das. Auf die zumeist unschönen, fast abstoßenden Kotbeutel-Spender, die sporadisch in den Städten zu finden sind (nachdem man sie lange gesucht hat) würde ich mich nicht verlassen... lieber ne eigene Tüte in der Handtasche mit dabei für die allergrößte Not.

Dennoch ist mir wichtig: in den Randgebieten, an den einschlägigen Hundewegen ist allemal schlimmer der Müll der Menschen, als die großen Geschäfte der Hunde... Hundehäufchen vergehen mit der Zeit, Plastikverpackung und Pappbecher, gefährlich zerbrochene Glasflaschen und andere Zeugnisse von Ignoranz und Bequemlichkeit bleiben weitaus länger liegen - - -

Es darf diskutiert werden!



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  Sei meines Hundes Freund, und du bist auch der meine!
(Indianische Weisheit)

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